07. Mai 2008 08:35

Abwehr 

Immunsystem in Top-Form

Auch in Frühjahr und Sommer braucht unser Immunsystem Unterstützung. Mit natürlichen Mitteln können Sie Ihre Abwehr auch jetzt stärken.

Immunsystem in Top-Form
© getty

Wenn jetzt die Nase rinnt und der Hals kratzt, muss sich dahinter kein Heuschnupfen verbergen. Denn „Erkältungsviren“ sind auch in der warmen Jahreszeit aktiv. Sie können Entzündungen im Nasen- und Rachenraum oder Infekte im Magen-Darm-Bereich auslösen. Der einzige Schutz gegen die Attacken ist ein starkes Immunsystem. Doch dieses schwächelt bei immer mehr Menschen.

Schwache Abwehr
Umweltbelastungen, Stress und mangelnde Erholungsphasen untergraben die Schutzsysteme gegen Viren und Bakterien. Wer die Defizite ausgleichen will, sollte sich mit Pflanzenpräparaten, Probiotika und natürlichen Vitalstoffen „dopen“.

Thymus
Ein- bis zweimal jährlich kann eine Kur mit dem natürlichen Präparat „Thym-uvocal“ die Thymusdrüse aktivieren und so die Abwehr gegen Keime steigern. Als Klassiker unter den Immunstimulantien gilt „roter Sonnenhut“ (Echinacin): Das Wurzel-Extrakt sollte am besten vorbeugend im Rahmen einer Stoßkur eingenommen werden.

Probiotika
Ein gesunder Darm wehrt Keime ab. Probiotische Präparate wie Trevis aktivieren Immunzellen in der Darmschleimhaut.

Schlachtfeld im Körper
Unsere Körperabwehr ist ein von der Evolution höchst komplex gestaltetes System. Der Schutzschild gegen Krankmacher besteht aus Immunzellen, die im Verbund aktiv werden und die jede Veränderung im Körper registrieren.

Immunzellen
Eine Billion Lymphozyten (weiße Blutkörperchen) jagen ausgerüstet mit speziellen Empfangsantennen durch unser Blut, um Viren und Bakterien zu erkennen und unschädlich zu machen. Ein anderer Teil der Lymphozyten (T-Lymphozyten) bereitet sich im Thymus auf die Vernichtung von Erregern oder von kranken Zellen vor.

Oxidativer Stress
Doch das Bollwerk im Körper kann auch untergraben werden. Stress, Umweltgifte, chronische Erkrankungen können die Anzahl sogenannter freier Radikaler im Körper erhöhen. Dieses Phänomen ist unter dem Begriff „oxidativer Stress“ bekannt: Im Stoffwechsel entstehen ständig aggressive Sauerstoffmoleküle, die unentwegt neutralisiert werden. Nehmen sie überhand, so leidet der Körper unter oxidativem Stress.

Überfordert
Bei länger andauerndem oxidativen Stress wird das Immunsystem überfordert. Durch den Angriff der freien Radikale werden Immunzellen zu den Opfern ihrer eigenen Waffen.

Radikalfänger
In den letzten Jahren hat die Wissenschaft die Bedeutung der Radikalfänger, auch Antioxidantien genannt, erkannt. Sie können aggressive Moleküle im Körper unschädlich machen. Zu den Top-Antioxidantien zählen Vitamin A, C, E, Coenzym Q10, Selen und Glutathion.


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