26. November 2007 09:43

Anorexie 

Jede zehnte Magersüchtige stirbt

Ess-Störungen gehören zu den unterschätzen Krankheiten. Alarmierend: Jeder zehnte Betroffene stirbt.

Jede zehnte Magersüchtige stirbt
© (c) lequipeagence.com.br

Ess-Störungen gehören nach wie vor zu den unterschätzten Krankheiten, obwohl in den letzten Monaten immer wieder Fälle bekannt wurden, bei denen sich Top-Models zu Tode gehungert hatten. Trauriges Beispiel ist das international erfolgreiche brasilianische Fotomodel Ana Carolina Reston, die sich jahrelang nur von Äpfeln und Tomaten ernährt hat. Die 21-Jährige starb an Unterernährung.

Hohes Todesrisiko
Die Anorexia nervosa ist die Ess-Störung mit dem höchsten Risiko. Zehn bis 15 Prozent der Patienten sterben an ihrer Magersucht. Damit ist Die Anorexie die psychische Störung mit der höchsten Sterberate. Der Anteil männlicher Magersüchtiger liegt bei etwa zehn Prozent.

Infektionen
Bei 41 Prozent der Patienten mit Anorexia nervosa sind Infektionen die Todesursache, bei etwa 25 Prozent Herz-Kreislauf-Probleme und bei 17 Prozent ein Suizid.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |