11. Mai 2009 09:24

Risiko senken 

Jeder 2. Schlaganfall ist vermeidbar!

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe ruft auf: "Werdet aktiv gegen den Schlaganfall!" Daran erkennen Sie einen Schlaganfall.

Jeder 2. Schlaganfall ist vermeidbar!
© Getty Images

Etwa 30 bis 40 Prozent der deutschen Bevölkerung gehören zu den "Inaktiven". Das will die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe jetzt ändern. Unter dem Motto "Aktiv gegen Schlaganfall" startet die Stiftung ihre neue Aufklärungsinitiative. Zum bundesweiten "Tag gegen den Schlaganfall" am 10. Mai informiert sie gemeinsam mit zahlreichen ehrenamtlich Engagierten an Informationsständen und Aktionstagen darüber, wie regelmäßige Bewegung und ausgewogene Ernährung in den Lebensalltag integriert werden können. Denn: Die Hälfte aller Schlaganfälle lassen sich durch eine gesundheitsbewusste Lebensweise vermeiden.

Körperfett
Wichtig zu wissen ist: Der Bauchumfang gibt Auskunft über das individuelle Schlaganfall-Risiko. Die Form macht das Risiko! Ist man eher ein "Apfel- oder Birnentyp"? Auf die Verteilung des Körperfetts kommt es an. So genannte Apfeltypen neigen zum "Rettungsring" am Bauch und sind gefährdeter für Herz-Kreislauferkrankungen. Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, empfiehlt: "Erwachsene sollten jeden Tag mindestens 30 Minuten moderater körperlicher Aktivität nachgehen und auch auf eine ausgewogene Ernährung mit geringem Genuss von zucker- und fetthaltigen Lebensmitteln achten."

Diese Symptome lassen auf einen Schlaganfall schließen:

-Gefühllosigkeit, Taubheit an den unterschiedlichsten Körperregionen.

-Schwäche oder Lähmungserscheinungen an Arm, Gesicht oder Bein (besonders halbseitig).

-plötzliche Sehschwäche oder Sehstörungen, z. B. sehen von Doppelbildern, Verschwommensehen, einseitiger Sehverlust, halbseitige Gesichtsfeldausfälle.

-Hörverlust

-Erschwertes Sprechen, z. B. Wortsalat, Silbenverdrehungen, Sprachverlust oder und Verständnisstörungen, das sich durch falsches Befolgen von Anweisungen, oder sinnlosen Wortschwall ausdrückt. Eine schwere Zunge kann zu Lallen führen.

-Benommenheit, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen oder Koordinationsschwäche können zu einer Unsicherheit beim Gehen und zu einer Fallneigung (besonders zu einer Seite) führen.

-Bewusstseinsveränderungen, z. B. Verwirrung oder Erregtheit.

-epileptische Anfälle.

-plötzliche und starke Kopfschmerzen.

-plötzliche Übelkeit, Fieber, Schläfrigkeit, Bewusstlosigkeit.

Mehr Infos: www.schlaganfall-hilfe.de


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