08. März 2010 12:45

Das ganze Jahr über 

Jeder 2. bemüht sich um schlanke Linie

Gesunde Ernährung und Sport sind die beliebtesten Abnehmmethoden.

Jeder 2. bemüht sich um schlanke Linie
© Getty Images

Auch wenn der Frühling naht: Jeder zweite Österreicher überlegt das ganze Jahr hindurch, etwas für die schlanke Linie zu tun. 59 Prozent haben sich bereits erfolgreich gesünder ernährt oder täglich viel bewegt bzw. Sport betrieben. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "market" hervor.

market hat von 23. bis 25. Februar 1.019 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählte Personen online befragt. 24 Prozent überlegen, wie sie selbst sagten, im Frühjahr etwas für die schlanke Linie zu tun. 50 Prozent haben das das ganze Jahr über vor, vier Prozent eher zu anderen Zeiten. 15 Prozent spielen mit diesem Gedanken nur selten, sieben Prozent überhaupt nicht.

Übergewicht schadet Gesundheit
89 Prozent sind der Ansicht, dass zu hohes Gewicht der Gesundheit schadet, ebenso viele, dass mit dem Wunsch nach Schlankheit viel Geld verdient wird. Für 85 Prozent ist gutes Essen ein Teil der Lebensqualität. 74 Prozent glauben, dass die Bedeutung, die dem Körpergewicht beigemessen wird, zu Problemen wie Magersucht führt. 73 Prozent wiederum erklärten, dass Schlanksein zum Selbstbewusstsein beiträgt.

Lediglich zehn Prozent sagten, dass sie manchmal nachts aufstehen und etwas essen. Elf Prozent sind der Meinung, dass ihre Abnehmversuche am Partner scheitern. Je 23 Prozent essen zur Stressbewältigung oder haben einfach nicht genug Zeit, um sich gesund zu ernähren.

Ernährungsumstellung
Jeweils 59 Prozent haben bereits erfolgreich ausprobiert, viel Gemüse, Obst und Fisch zu essen und Fett zu reduzieren oder dafür gesorgt, sich täglich viel zu bewegen bzw. Sport zu treiben. 33 Prozent haben zwar normal gegessen, aber Alkohol und Süßes ausgelassen. 28 Prozent haben darauf gesetzt, ab 17.00 Uhr nichts mehr zu essen.

Nur ein Prozent testete psychisch wirksame Methoden wie Hypnose, zwei Prozent probierten eine Magenverkleinerung bzw. einen -ballon oder ließen sich Fett absaugen. Drei Prozent vertrauten auf die Hilfe eines Studios.


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