01. Juli 2008 12:15

Gesund und lecker 

Jetzt ist Ribisel-Zeit

Wir verraten Ihnen was in der roten und schwarzen Johannisbeere steckt und worauf Sie beim Kochen achten müssen.

Jetzt ist Ribisel-Zeit
© sxc

Die Ribisel gehört zur Familie der Stachelbeerengewächse und verdankt ihren eigentlichen Namen - rote Johannisbeere - dem Johannistag (24. Juni). Um diesen Tag herum werden die Ribiseln reif und warten darauf zu herrlichen Süßspeisen verarbeitet zu werden. Die Beere ist vor allem in gemäßigten Klimagebieten verbreitet und lassen sich auch ganz einfach im eigenen Garten anbauen. In Europa sind die Früchte erst seit dem 15. Jahrhundert verbreitet. Grob unterscheidet man die rote und die schwarze Ribisel.

Leicht säuerlich aber gesund
Beide Sorten haben einen eher sauren Geschmack, trotzdem sollte man nicht auf sie verzichten. Ribiseln sind richtige Vitamin C-Bomben, außerdem sind sie reich an Kalium, Eisen und zahlreichen Spurenelementen. Durch den hohen Gehalt an Pektin helfen Ribiseln bei Verdauungsstörungen und die rote und Schwarze Johannisbeere gelten als Fänger freier Radikale. So schützen die kleinen Früchte vor Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und die enthaltenen B-Vitamine sorgen für schönes Haar und starke Nerven. Rote Ribiseln enthalten zudem nur 40 Kalorien pro 100 Gramm, die schwarze Variante kommt auf 50 Kalorien. Gesundes Naschen in seiner Perfektion!

Darauf müssen Sie achten
Sind die Ribiseln erst gepflückt verderben sie sehr schnell. Ribiseln sollten am besten noch am selben Tag weiterverarbeitet werden. Unmittelbar vor dem Verzehr sollte man die Beeren rasch mit kaltem Wasser waschen und vorsichtig den Stil entfernen. Ribiseln können vielseitig verwendet werden, schwarze Ribiseln werden meist roh verzehrt oder zu Marmelade verkocht. Rote Ribiseln können für Kuchen und Torten ebenso verwendet werden wie für Gelees oder Marmelade. Wer nicht alle Ribiseln gleich aufessen will, kann sie problemlos einfrieren.


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