23. August 2010 10:19

Bettnässen 

Kinderbücher helfen Problem verstehen

DryNites® und Club Mondkind erklären und motivieren kindgerecht.

Kinderbücher helfen Problem verstehen
© www.drynites.at

In Österreich wachen rund 60.000 Kinder regelmäßig in einem nassen Bett auf. Bettnässen zählt somit zu den häufigsten Störungen im Kindesalter. Nicht nur die betroffenen Kinder, sondern auch ihre Eltern sind stark belastet. Das von DryNites® entwickelte Kinderbuch "Magnus macht ins Bett" sowie das Mini-Buch "Bernie hat ein Geheimnis!" vom Verein Club Mondkind thematisieren Bettnässen auf eine sehr einfühlsame und kindgerechte Art. Damit wird sowohl Kindern als auch Eltern geholfen, das Problem besser zu verstehen und motiviert, es in Angriff zu nehmen.

Bettnässen, med. Enuresis, bedeutet Einnässen im Schlaf an mindestens zwei Nächten pro Monat ab dem vollendeten 5. Lebensjahr. 60.000 Kinder, sprich 2 bis 3 pro Volksschulklasse, leiden darunter. „Trotz der Häufigkeit und großen Belastung für Kind und Eltern hindern mangelndes Wissen über die gute Behandelbarkeit, Scham sowie die Hoffnung, dass sich das Problem „auswächst“ viele Familien daran, aktiv nach Hilfe zu suchen“, weiß der Psychologe Mag. Christian Zniva vom Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern in Linz, wo sich eine eigene Abteilung auf das Thema spezialisiert und bundesweit etabliert hat. Unterstützung finden Betroffene nun in Form von zwei neuen Kinderbüchern, die helfen das Problem (besser) zu verstehen. Das von DryNites® entwickelte, hochwertige Kinderbuch „Magnus macht ins Bett“ sowie das Mini-Buch „Bernie hat ein Geheimnis!“ des Vereins Club Mondkind bringen ein für viele Eltern und Kinder alltägliches Problem kindgerecht zur Sprache und erleichtern damit den Umgang mit dem Thema.

Kinderbücher fördern wichtige Motivation
Die Geschichten der beiden Kinderbücher behandeln das sensible Thema einfühlsam und motivieren, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Der siebenjährige Magnus und auch der kleine Bär Bernie haben ein Geheimnis: Sie sind Bettnässer. Beide schämen sich dafür und haben Angst bei Freunden zu übernachten bzw. auf ein Sommerlager zu fahren. Doch mit entsprechend fachgerechter Unterstützung schaffen sie es, das Problem in den Griff zu bekommen. Außerdem stellen sie fest, dass sie nicht die Einzigen sind, die unter einem häufig nassen Bett leiden. „Viele Eltern sind überfordert und wissen nicht, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Ebenso ist oft unbekannt, dass es vielen anderen Familien gleich ergeht“, so Zniva. „Wichtig ist dem Kind Mut zu machen und zu erklären, dass es keine Schuld am nassen Bett hat. Es soll vermittelt werden, dass es gute Möglichkeiten gibt, das Problem gemeinsam in den Griff zu bekommen.“ Kinderbücher eignen sich dafür besonders gut, denn das Thema kann in das abendliche Einschlafritual als Gute-Nacht-Geschichte aufgenommen werden. „So können Kinder leicht und kindgerecht verstehen lernen, dass ihr Problem lösbar ist und dass es Mittel und Wege zum trockenen Bett gibt.“

Vor Schulantritt Problem in Angriff nehmen
Der Übergang vom Kindergarten in die Volksschule ist ein großer Schritt in der kindlichen Entwicklung. Zniva: „Spätestens dann soll das Problem in Angriff genommen werden, denn kurz vor Schuleintritt noch immer nicht trocken zu sein, bedeutet eine enorme Belastung für Kinder.“ Fälschlicherweise werden häufig immer noch psychische Probleme oder Trotz als Ursache für das nächtliche Einnässen vermutet. Mit dieser Fehlmeinung stehen Eltern einer gezielten medizinischen Behandlung ihrer Kinder im Weg, denn „psychische Störungen sind nur selten für die Entstehung einer Enuresis verantwortlich. Meist spielt die Psyche nicht als Ursache sondern als Folge von unbehandeltem Bettnässen eine Rolle“, weiß Zniva. Der Grazer Urologe Univ.-Doz. Dr. Günter Primus bestätigt: „In acht von zehn Fällen liegt dem Problem eine körperliche Ursache, meist eine Reifungsverzögerung der Blasenkontrolle zugrunde, die mit ärztlicher Hilfe gut behandelt werden kann. Je nach Ursache stehen unterschiedliche Behandlungsmethoden zur Verfügung. Adressen von Experten hat der Verein Club Mondkind auf seiner Webseite gelistet.“

DryNites® unterstützt Eltern und Kinder...
Eine schnelle und einfache Erste-Hilfe-Maßnahme sind die speziell für bettnässende Kinder entwickelten DryNites®Einmal-Unterhöschen. Sie sind eine sehr gute Alternative zu Windeln, geben dem Kind ein Gefühl der Sicherheit, bieten Schutz und nehmen damit den größten Druck. Primus: „Bereits bei ersten therapeutischen Erfolgen ist meist unmittelbar eine positive Veränderung des Kindes zu beobachten. Sie finden endlich einen ruhigen Schlaf, sind dadurch ausgeruhter und in der Schule aufnahmefähiger. Auch das Übernachten bei Freunden etc. ist endlich möglich und bereiten dem Kind keine Sorgen mehr.“ Neu von DryNites® gibt es jetzt außerdem Bed Mats, einen Matratzenschutz für bettnässende Kinder. Das saugfähige Vlies hat eine weiche, stoffähnliche Oberfläche und wird einfach unter das Leintuch gelegt. So wird die Matratze vor nächtlichen „Unfällen“ geschützt. DryNites® Bed Mats sind ideal für Kinder, die unregelmäßig einnässen oder keine Pyjama Unterhöschen tragen möchten.

...und ist Partner von Club Mondkind
Der Verein Club Mondkind ist eine Anlaufstelle für Familien mit bettnässenden Kindern. Eltern erhalten kostenlose Information, individuelle Unterstützung und erfahren mögliche Wege aus der belastenden Situation. „Club Mondkind verfügt über ein Netzwerk von Spezialisten in ganz Österreich. Damit kann den Familien rasche Hilfe geboten werden“, informiert Primus, der Mitglied im wissenschaftlichen Beirat ist.

Mehr unter www.clubmondkind.at

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