22. November 2007 11:23

Gutes Ergebnis 

"Konsument" testet Räucherlachs

Sieben von 16 Proben bakteriologisch einwandfrei. Teurer Bio-Lachs durchgefallen.

"Konsument" testet Räucherlachs
© sxc

Rund um Weihnachten und Neujahr landet er häufig auf den Tellern der Österreicher: Räucherlachs ist kalorienreich, dank der hohen Zahl an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren aber auch sehr gesund. Das Verbraucherschutzmagazin "Konsument" hat 16 in Supermärkten erhältliche Produkte untersucht. Die Ergebnisse waren großteils in Ordnung.

Einwandfreie Proben
Räucherlachs gilt als ernährungswissenschaftlich empfehlenswerte Delikatesse. Vorausgesetzt, er ist nicht mit Keimen belastet. Im Test waren sieben von 16 Proben diesbezüglich einwandfrei. Der Rest wurde aber trotz teilweise erhöhter Keimzahl nicht als gesundheitsschädlich bewertet. Eine Probe wies Fäkalkeime auf, ein Bio-Lachs war als einziger im Test am letzten Tag der Mindesthaltbarkeitsfrist bereits verdorben.

Frisch kaufen!
"Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck rät: "Räucherlachs möglichst frisch kaufen und nicht bis zum Ende der Haltbarkeitsfrist aufbewahren. Riecht der Fisch tranig oder säuerlich, hat er gar angetrocknete oder glasige Ränder, dann ist er zum Essen nicht mehr geeignet."

Empfehlung
Krankheitserregende Listerien, die vor allem für Schwangere, Kinder und Menschen mit geschwächter Immunabwehr eine Gefahr darstellen können, wurden dieses Mal nicht gefunden. Dennoch sollten zum Beispiel Schwangere sicherheitshalber zu gegartem Fisch greifen. Fischfett ist laut "Konsument" außerdem potenziell schadstoffbelastet ist, da sich Umweltschadstoffe, die im Meer gelandet sind, im Fisch anreichern. Mädchen unter 16 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen sollten pro Woche nur ein bis zwei Portionen fettreichen Fisch verspeisen, lautet daher die Empfehlung.


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