11. Juli 2008 09:45

Erfrischend 

Leitungswasser ist beliebtester Durstlöscher

Lieblingsgetränk der Österreicher ist Wasser. Kaffee und Mineralwasser kommen an zweiter und dritter Stelle.

Leitungswasser ist beliebtester Durstlöscher
© sxc

Besonders bei Hitze wird hierzulande der Weg zum Wasserhahn oft genutzt: Frau und Herr Österreicher stillen ihren Durst am liebsten mit Leitungswasser. 79 Prozent schwören auf das billige Trinkgut. Das ergab eine vom Hausgerätehersteller Electrolux im Juni 2008 in Auftrag gegebene repräsentative GfK-Studie.
Auf den Plätzen rangieren weit abgeschlagen an zweiter und dritter Stelle Kaffee (56 Prozent) und Mineralwasser (52 Prozent) als Durstlöscher. Weitere 49 Prozent sorgen mit Tee oder Fruchtsaft-Wasser-Mischung für innere Abkühlung.

Lieblingsgetränk Wasser
42 Prozent der österreichischen Bevölkerung bezeichnen Leitungswasser sogar als ihr Lieblingsgetränk, den größten Anteil haben mit 34 Prozent die Männer und bei den Frauen sind es 19 Prozent. Weiters zählen Mineralwasser mit 18 Prozent und Fruchtsaft mit Wasser (zwölf Prozent) zu den Top drei der beliebtesten Getränke. Sechs von zehn Personen gaben an, dass sie Wasser im Vergleich zu anderen Getränken sehr gerne trinken.

Zwei Liter pro Tag
Bei der Frage nach der getrunkenen Menge aller Flüssigkeiten pro Tag gaben 36 Prozent an, dass sie die von Medizinern mindestempfohlene Menge von zwei Litern pro Tag zu sich nehmen. Rund ein Viertel der Befragten trinkt 1,5 Liter pro Tag. Auch bei der Menge dominieren Mineral- und Leitungswasser: 27 Prozent trinken 1,5 Liter und 26 Prozent zwei Liter Wasser täglich. Nur ein Viertel davon ist Mineralwasser, der Rest entfällt auf Leitungswasser.

Mineralwasser
Die Befragten, die allerdings dem Mineralwasser den Vorzug gaben, tun dies etwa aufgrund der Kohlensäure oder begründen ihre Entscheidung damit, dass Leitungswasser nicht gut sei. Gegen dieses Argument halten die Leitungswasser-Anhänger, die sagen, dass es ihnen schmecke und dass sie Leitungswasser schätzen, da es günstig und auch qualitativ gut sei. Als weitere Gründe wurden unter anderem die ständige Verfügbarkeit und der Wegfall der Be- und Entsorgung angeführt.

31 Prozent gaben an, überhaupt kein Soda oder Mineralwasser - egal ob still oder prickelnd - einzukaufen. Nur elf Prozent kaufen mehr als zehn Liter pro Woche.


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