29. Juli 2009 11:56

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Milch in der Kindheit verlängert Leben

Milchkonsum während der Kindheit steigert Lebenserwartung.

Milch in der Kindheit verlängert Leben
© AP

Wer als Kind viel Milch trinkt oder Topfen isst, hat offenbar eine längere Lebenserwartung. Das in Milcherzeugnissen enthaltene Kalzium fördere das Knochenwachstum und verringere zudem das Risiko eines Hirnschlags, hieß es in einer Langzeitstudie in der Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Heart". Bei Erwachsenen könne die Gefahr von Herzkrankheiten dagegen steigen, wenn jemand viel Vollmilch trinke beziehungsweise Butter und Käse esse, weil darin Cholesterin enthalten ist.

4374 Kinder untersucht
Wissenschafter des medizinischen Forschungsinstituts im australischen Queensland und der Universität im britischen Bristol werteten zunächst die Ernährungsgewohnheiten von 1.343 englischen und schottischen Familien aus den Jahren 1937-1939 aus. Dann verfolgten die Forscher den Lebenslauf von 4.374 Kindern aus diesen Familien.

Hirnschlag
Bis zum Jahr 2005 war gut ein Drittel dieser Kinder gestorben, darunter 497 an Krebs, 366 an Herz-Kreislaufkrankheiten und 120 an Hirnschlägen. Die Studie zeigte, dass Kinder aus Familien mit besonders hohem Konsum an Milchprodukten insgesamt eine längere Lebenserwartung hatten. Vor allem ihr Risiko, an einem Hirnschlag zu sterben, war geringer.


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