28. Mai 2008 08:50

Aufruf 

Mehr Schutz für Nichtraucher

Die Österreichische Krebshilfe fordert mehr Schutz für Nichtraucher. Plus: So klappt es mit dem Aufhören.

Mehr Schutz für Nichtraucher
© Buenos Dias

Am 31. Mai ist Weltnichtrauchertag. Anlass für die Österreichische Krebshilfe, heute mehr Schutz für Nichtraucher zu fordern. Eine aktuelle SPECTRA-Studie zeigt, dass sich auch die österreichische Bevölkerung mit Rauchverboten in Lokalen anfreundet. Trotzdem ist noch immer vielen Menschen die Gefahr des Passivrauchens nicht bewusst. Daher appellieren Ärzte immer wieder an heimische Politiker, klare und konsequente Regelungen für den Nichtraucherschutz zu setzen. Und damit alle Nichtraucher vor dem Passivrauch und einem erhöhten Lungenkrebsrisiko zu bewahren.

Studie
Rauchen oder Nichtrauchen – das ist auch eine Frage des Umfeldes, haben jetzt amerikanische Wissenschaftler von der University of California in San Diego anhand eines Netzwerks von mehreren Tausend Personen ermittelt. Fazit der Untersuchung: Hört eine Person mit dem Rauchen auf, sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass seine Freunde und Kollegen weiterhin rauchen.

Soziale Faktoren
Die Bedeutung des Gruppeneffektes ermittelten die Forscher bei den Bewohnern von Framingham: Dabei zeigte sich ein starker Zusammenhang zwischen sozialer Nähe und Rauchen. Hörte ein Ehepartner auf zu rauchen, sank die Wahrscheinlichkeit, dass der andere weiter rauchte, um 67 Prozent. Bei Freunden um 36 Prozent, bei Arbeitskollegen um immerhin noch 34 Prozent. Vorbilder wirken eben.


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