04. August 2008 10:52

Studie zeigt 

Orgasmusfähigkeit liegt in den Genen

Britische Forscher fanden heraus, dass Orgasmusschwierigkeiten größtenteils angeboren sind. Plus: Die besten Orgasmus-Tipps.

Orgasmusfähigkeit liegt in den Genen
© www.sxc.hu

Britische Forscher fanden bei einer Studie mit Zwillingen heraus, dass Orgasmusschwierigkeiten zu einem Drittel bis zur Hälfte angeboren sind. Gesellschaftliche Einflüsse wie Familie und frühe Erziehung hätten dagegen kaum Auswirkungen, so die Wissenschaftler.

Orgasmusfeindlicher Körper
Besonders Frauen kommen relativ schwer zum Orgasmus, da der weibliche Körper von Natur aus "orgasmusfeindlich" ist. Die Natur hat die Fähigkeit zum Orgasmus eigentlich den Männern zugedacht. Damit der Mann seinen Samen möglichst oft verbreitet, ist der Orgasmus mit einem High-Gefühl verbunden. Für die Biologie hat der weibliche Orgasmus absolut keinen Nutzen.

Untersuchung
Kate Dunn von der Universität Keel und ihre Kollegen haben fast 3000 ein- und zweieiige weibliche Zwillinge zwischen 19 und 83 Jahren untersucht. Es ist die erste Studie, die die Familiengeschichte oder genetische Einflüsse untersucht hat. Bisher seien Unterschiede in den weiblichen Sexualfunktionen vor allem kulturellen, religiösen und psychologischen Faktoren zugeschrieben worden, betonen die Forscher. Diese Studie zeige erstmals eine genetische Basis für die Orgasmusfähigkeit von Frauen.

Ergebnis
Die Antworten eineiiger Zwillinge stimmten stärker überein als diejenigen zweieiiger, was laut Forschern auf einen klaren genetischen Einfluss hinweise.


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