13. Februar 2009 10:19

Selbstbewusstsein 

Psycho-Tipps für einen gelungenen Auftritt

Bauch rein, Lachen auf, Robe an: Wie die graue Maus Ballkönigin wird. "Muthaltung" und "Strahlen" am wichtigsten.

Psycho-Tipps für einen gelungenen Auftritt
© sxc
Psycho-Tipps für einen gelungenen Auftritt
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Tief durchatmen, sich einen "Moment of excellence" vorstellen, die "Muthaltung" annehmen - und "strahlen, strahlen, strahlen": So wird selbst das Eintreffen eines grauen Mäuschens beim Ball zum Auftritt einer Königin. "Lachen ist ein soziales Schmiermittel sondergleichen", so Psychologin Isabella Woldrich. Und mit der richtigen Haltung täuscht man dem Körper zusätzlich eine gute Stimmung vor - tolle Voraussetzungen für einen glänzenden Abend.

Man muss sich selbst mögen
"Ganz wichtig bei den Vorbereitungen ist, sich selbst - also das, was man im Spiegel sieht - zu mögen", sagte Woldrich. Dazu muss auch die innere Einstellung passen - und die erreicht man, indem man sich einen "Moment of excellence" vorstellt: "einen Augenblick, der wirklich gut war im Leben, in dem man sich selbst in einer Optimalverfassung erlebt hat", erklärte die Psychologin. In diesen Moment sollte man sich wieder "hineinspüren" und das daraus resultierende positive Gefühl aufnehmen.

Lächeln Sie!
Das passende Äußere kann die positive Energie verstärken. Dazu gehört neben einer zum jeweiligen Typ passenden Wohlfühl-Ballrobe auch die richtige Körperhaltung: Sich gerade halten, Brust raus, Schultern nach hinten - und schon das Gehirn ist der Meinung, man befindet sich in einer guten Stimmung. Das gleiche Resultat bekommt man laut der Psychologin, wenn man sich 30 Sekunden lang im Spiegel zulächelt.

Interesse zeigen
Lachen ist sowieso ein heißer Tipp: "Leute gehen lieber auf lächelnde Menschen zu und man nimmt solche auch lieber an", erklärte Woldrich. Allerdings sollte es kein falsches "Ewiggrinsen" sein: Gelacht werden sollte mit offenen Augen und einem geraden Blick auf das Gegenüber. Und man sollte mit seinem Gegenüber natürlich auch reden, riet die Expertin. "Ich weiß nicht, was ich sagen soll" gilt dabei gar nicht: "Einfach Fragen stellen und zuhören. Interesse zeigen."

Kein Verhör
Allerdings sollte nicht gleich in der ersten Kennenlernphase verhörsmäßig die Beruf-Haus-Einkommen-Litanei kommen: "Besser fragen, was man z. B. sonst gerne macht", empfahl die Psychologin. "Themen ergeben sich sowieso aus der Situation heraus: Alles, was sich am Ball so tut, kann man für ein Gespräch heranziehen." Hingegen vermeiden sollte man alles Negativen: "Sie haben aber ein schönes Kleid an!" oder "Haben Sie schon den Lachs probiert?" kommen auf jeden Fall besser an als "Ich habe mich vor zwei Wochen scheiden lassen".

Foto: (c) sxc


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