10. Juni 2008 12:16

Studie zeigt 

Rauchen macht vergesslich

Wissenschaftler entdecken klaren Zusammenhang zwischen Rauchen und Gedächtnisschwierigkeiten.

Rauchen macht vergesslich
© getty

Raucher werden in der Lebensmitte vergesslich. Dies geht aus einer Studie des staatlichen französischen Instituts für Gesundheit hervor. Die Forscher untersuchten mehr als 10.000 Londoner Beamte im Alter zwischen 35 und 55 Jahren über einen Zeitraum von drei Jahren. Dabei entdeckten sie klare Zusammenhänge zwischen dem Rauchen und Gedächtnis- sowie Verständnisschwierigkeiten der Menschen. "Rauchen im mittleren Alter wird mit Gedächtnisschwäche und dem Nachlassen der Denkfähigkeit in Zusammenhang gebracht", schrieben die Wissenschaftler.

Aufhören hilft
Wer aufhöre zu rauchen, verbessere aber deutlich seine Aussichten, nicht vergesslich zu werden, betonten die Forscher. Insgesamt zeige sich bei Menschen, die das Rauchen aufgeben, eine allgemeine Verbesserung des gesundheitsrelevanten Verhaltens. Die Experten warnten, dass bei Menschen mit Gedächtnisschwächen im mittleren Alter eine spätere Demenz sehr viel schneller fortzuschreiten drohe. Die Studie erschien in der Zeitschrift "Archives of Internal Medicine".


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