08. Juli 2008 08:50

Studie zeigt 

Regelmäßiger Sex schützt vor Impotenz

Finnische Studie: Männer mit dem wenigsten Sex entwickeln am häufigsten Potenzschwierigkeiten.

Regelmäßiger Sex schützt vor Impotenz
© getty

Finnische Wissenschafter meinen das beste aller Mittel gegen die erektile Dysfunktion gefunden zu haben: Häufigen Sex mit der Partnerin. Jene Männer nämlich die am häufigsten mit ihrer Partnerin schliefen, litten später am seltensten unter Impotenz.

Fünf Jahre untersucht
Die Studie lief fünf Jahre lang. Befragt wurden 989 Männer im Alter zwischen 55 und 75 Jahren aus der Region Pirkanmaa in Finnland. Unabhängig von anderen Begleitumständen wie Diabetes, Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall oder Depressionen stellte sich folgendes heraus: Männer, die zu Beginn der Studie weniger als einmal pro Woche Sex hatten, entwickelten zu 7,9 Prozent innerhalb der fünf Jahre eine erektile Dysfunktion.

Dreimal pro Woche Sex
"In der Woche zwier" (Luther) senkte diese Rate schon auf 3,2 Prozent - und bei dreimal oder noch öfter vollzogenen lustvollen Begegnungen mit der Partnerin pro Woche lag die Häufigkeit des Auftretens von erektiler Dysfunktion nur noch bei 1,6 Prozent. Die Studie wurde in der Juli-Ausgabe des American Journal of Medicine veröffentlicht.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |