07. Jänner 2008 09:58

Raumklima 

Richtige Zimmertemperatur gegen Grippe

Wissenschaftler empfehlen eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchtigkeit.

Richtige Zimmertemperatur gegen Grippe
© sxc

Eine interessante Entdeckung machten amerikanische Wissenschaftler, die auch das Auftreten von Grippewellen erklären könnte. Die Forscher setzten mit Grippeviren infizierte Tiere und nichtinfizierte Artgenossen unterschiedlicher Raumklimata aus. Das Ergebnis: Die Tiere infizierten sich am schnellsten in einer Umgebung mit sowohl niedriger Raumtemperatur als auch niedriger Luftfeuchtigkeit.

Tröpfcheninfektion
Grippeviren übertragen sich hauptsächlich via Tröpfcheninfektion, daher ist es wahrscheinlich, dass die infektiösen Tröpfchen der kranken Tiere länger in der Luft zirkulieren, wenn die Raumfeuchtigkeit niedrig ist. Die kalten Temperaturen sorgen zusätzlich dafür, dass die Viren länger in den oberen Atemwegen bleiben.

20 Grad sind optimal
Wissenschaftler empfehlen eine Raumtemperatur von etwa 20 Grad Celsius und eine hohe Luftfeuchte, die sich zwischen 50 und 80 Prozent bewegt. Zu hoch sollte die Luftfeuchtigkeit allerdings auch nicht sein, sonst fühlt sich auch der Schimmelpilz wohl. Und der schadet Ihrer Gesundheit garantiert.


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