30. Juni 2010 08:41

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Zu viele SMS machen krank

Es gibt zahlreiche Krankheiten, die einen beim simsen heimsuchen können.

Zu viele SMS machen krank
© TZ Österreich

Ein wunder Daumen ist nicht die einzige Gefahr für Leute, die zu viele SMS schreiben. Eine australische Forscherin hat jatzt zahlreiche Krankheitsbilder entdeckt, die vor allem Teenager beim "simsen" heimsuchen können: Textaphrenie, post-textisches Stresssyndrom, "Tangst"gefühle (aus Text und Angst) und Koma-Texten, wie Jennie Caroll, Dozentin für Projektmanagement in Melbourne, am Mittwoch in Rundfunk berichtete.

Ausbreitung
Sie warnte vor der Ausbreitung solcher Krankheiten, nachdem der Mobilfunkanbieter Boost mitgeteilt hatte, dass sich die Zahl der in Australien verschickten SMS seit 2008 verdoppelt hat.

Die Krankheitsbilder im Einzelnen:

Textaphrenie
Der feste Glaube, das Telefon habe eine eingehende SMS angezeigt, wenn in Wirklichkeit nichts angekommen ist.

Post-textisches Stress-Syndrom
Der SMS-Schreiber läuft gegen eine Wand oder bekommt überhaupt nicht mehr mit, was um ihn herum passiert.

Tangstgefühle
Selbstzweifel, wenn nach einer Weile keine neue SMS angekommen ist.

Koma-Texten
Unzählige SMS verschicken, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

"Textaphrenie und Tängstgefühle haben SMS-Schreiber, die sich einsam fühlen und an ihrer Popularität zweifeln", sagte Carroll. Koma-Texten sei ein Hilferuf.


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