02. August 2010 12:08

Heilmittel 

Sand am Meer wirkt wahre Wunder

Psammotherapie: Die kleinen Sandkörnchen haben eine heilende Wirkung.

Sand am Meer wirkt wahre Wunder
© sxc

Wasser, Strand und Sand. Mit Sand kann man viel Spaß haben, aber die feinen, kleinen Körnchen können noch mehr, denn sie haben auch eine heilende Wirkung. Sicher nicht für jeden und jede Beschwerde, aber doch bei vielen Leiden wirksam. Sand entspannt, massiert und peelt, schreibt das Internetportal "www.apothekenumschau.de" und berichtet von einer wirkungsvollen Psammotherapie.

Massage
Hört sich kompliziert an, ist aber ganz einfach, denn Sand heißt griechisch psammos. Bei dieser Sand- bzw. Psammotherapie versinkt der ganze Körper bis auf den Kopf für rund eine halbe Stunde im Sand. So ein Sandbad hat auch noch einen wohligen Massageeffekt, denn durch Bewegung oder Veränderung der Lage entsteht eine Reibung mit den unzählig vielen klitzekleinen Körnchen.

Sand als Heilmittel
Sand speichert die Hitze der Sonne und diese gespeicherte Wärme kann an die Menschen, die darin liegen, optimal abgegeben werden und so kann Sand als Heilmittel eingesetzt werden. Sand wird seit Jahrtausenden genutzt um Rückenleiden, Rheuma und Verspannungen zu lindern oder sogar eine zeitlang verschwinden zu lassen. Obendrein fördert er die Durchblutung, entspannt Muskeln und Gelenke und ist ein ausgezeichneter Untergrund fürs Joggen, denn Sand schont Hüfte und Knie. Voraussetzung allerdings ist, dass man barfuss läuft.

Sand-Peeling
Die Millionen kleiner Körnchen können sich wie Schmirgelpapier anfühlen und sind darum für Peelings ideal. Sand-Peelings befreien die Haut von Schüppchen und Verhornungen, sind aber nur für die robustere Haut geeignet. Man kann so ein Peeling selbst herstellen, indem man Seesand und Olivenöl verrührt. Für die empfindlichere Gesichtshaut sollte man kosmetische Präparate vorziehen.


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