09. Jänner 2009 11:03

Sicherheit 

Schihelme: Worauf es beim Kauf ankommt

"Konsument"-Test zeigt: Passform wichtigstes Kriterium. So schützen Sie Ihren Kopf richtig!

Schihelme: Worauf es beim Kauf ankommt
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Schihelme: Worauf es beim Kauf ankommt
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Auf den Pisten findet derzeit ein Umdenken statt: Neben Kindern greifen auch immer mehr Erwachsene zum Schihelm. Das Testmagazin "Konsument" testet seit Jahren regelmäßig Schihelme, der letzte Test im Jahr 2007 zeigte: Es gab kein Modell, das seine Funktion nicht erfüllte. Voraussetzung ist allerdings eine gute Passform.

Zwei Bauformen
Grundsätzlich werden zwei Bauformen angeboten: Halbschale und Vollschale. Bei den Halbschalenhelmen sind die Ohren durch flexible, teils herausnehmbare Polster geschützt. Bei der Vollschalenkonstruktion wird auch dieser Bereich durch die Helmschale abgedeckt. Eindeutige Empfehlungen zur Wahl des Helmes gibt es keine.

Auf die Größe kommt es an!
Wichtigstes Kriterium beim Helmkauf ist die Passform, denn nur ein gut sitzender Helm schützt. Und natürlich darf das Tragen nicht zur Qual werden. "Optimal wäre es, den Helm vor dem Kauf ein bis zwei Stunden lang auf dem Kopf zu lassen, denn Druckstellen oder scheuernde Riemen machen sich erst mit der Zeit bemerkbar", rät "Konsument"-Helmexperte Franz Wallner. Am besten mit dem Händler eine Umtauschmöglichkeit vereinbaren und den Helm zu Hause ausgiebig Probe tragen.

Das Anpassen der Riemen am Kinn und rund um die Ohren sollte ohne große Mühe möglich sein. Ein Riemenfixierer sorgt dafür, dass der Helm beim Tragen nicht verrutscht. Der Helm sollte auch mit Handschuhen einigermaßen bequem handhabbar sein, wobei Rasterverschlüsse das Verstellen des Kinnriemens meistens erleichtern.

Belüftung ist wichtig
Für einen kühlen Kopf sorgen Belüftungsöffnungen in der Helmschale. Mit Schiebereglern kann man die Luftzufuhr variabel einstellen. Weniger praxisgerecht ist ein Noppenvlies, das zum Verschließen der Belüftungsöffnungen in den Helm gelegt und zum Öffnen herausgenommen wird.

Ein wichtiger Punkt ist die Schibrillenbefestigung auf der Rückseite des Helms. Hier erweisen sich flexible Bänder als praktisch, weil die Befestigung kaum Schwierigkeiten macht. "Eine vorhandene Schibrille am besten zum Helmkauf mitnehmen bzw. eine passende kaufen", rät Wallner abschließend.

Mehr Infos: www.konsument.at

Foto: (c) APA


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