15. Februar 2010 07:51

Gesund naschen 

Schokolade schützt vor Schlaganfall

10 Gründe warum Sie sich das Schokolade naschen nicht verkneifen müssen.

Schokolade schützt vor Schlaganfall
© sxc
Schokolade schützt vor Schlaganfall
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Schokolade schützt möglicherweise vor einem Schlaganfall. Zwei von drei ausgewerteten Studien deuten darauf hin, dass das Naschwerk das Risiko für einen Hirnschlag senkt.

Hemmt Bildung von Blutgerinnseln
Kakao enthält viele Flavonoide, die nach Ansicht von Forschern die Bildung von Blutgerinnseln hemmen. Anhand von drei Studien prüften Wissenschafter der McMaster-Universität im kanadischen Hamilton die Auswirkungen des Lebensmittels auf Schlaganfälle. Die erste Untersuchung mit rund 44.000 Teilnehmern ergab, dass der Konsum einer Portion Schokolade pro Woche im Vergleich zu Abstinenz die Gefahr eines Schlaganfalls um 22 Prozent senkt.

In der zweiten Studie an rund 1.200 Personen ging ein wöchentlicher Verzehr von 50 Gramm mit einem halbierten Risiko einher, an einem Schlaganfall zu sterben. Die dritte Untersuchung fand allerdings keinen Schutzeffekt.

Ergebnis muss überprüft werden
"Man muss prüfen, ob Schokolade tatsächlich das Schlaganfall-Risiko senkt, oder ob gesündere Menschen einfach nur eher Schokolade essen als andere", sagt die Forscherin Sarah Sahib. Die Wissenschafter wollen ihre Resultate im April auf einem Neurologenkongress in Toronto vortragen.

10 Gründe warum Sie sich das Schokolade naschen nicht verkneifen müssen:
1. Glückselexir

Der Grund, warum wir Schokolade so lieben? Sie macht uns glücklich und zufrieden. Das liegt an dem enthaltenen Phenylethylamin, das Lustgefühle im Gehirn auslöst. Ein Stimmungshoch, wie man es sonst nur in Phasen der Verliebtheit verspürt.

2. Schützt Herz und Kreislauf
Neue wissenschaftliche Erkenntnisse der Davis-Universiät (Kalifornien) zeigen: Schokolade schützt das Herz und senkt den Blutdruck. Dafür verantwortlich sind die enthaltenen Flavonoide, die das Herz-Kreislauf-System stabilisieren. Grundregel: Nur wer Schokolade in Maßen (25 Gramm pro Tag) genießt, kann davon profitieren. Sonst sorgen zu viele Kalorien für Negativeffekte.

3. Fördert die Entspannung
Etwa 40 Prozent der Frauen haben stets wiederkehrende Lust auf Schokolade. Grund: Nach dem Eisprung sinkt der Serotoninspiegel, was Stimmungsschwankungen auslöst. Der Verzehr von Schokolade setzt Endorphine frei, die entspannend wirken.

4. Schokolade essen und dabei abnehmen?
Das klappt! Achten Sie nur darauf, dass die Schokolade möglichst viel Kakao enthält. Je höher der Kakaoanteil, desto weniger Zucker ist enthalten. Wenn Sie sich kalorienbewusst verwöhnen wollen, greifen Sie also zu Zartbitter.

5. Antioxidantien
Laut einer US-Studie enthält eine Tasse Kakao doppelt so viele abwehrstärkende Antioxidantien wie ein Glas Rotwein und dreimal so viel wie eine Tasse Grüntee.

6. Weiß oder Schwarz?
Weiße Schokolade ist nicht gesünder als dunkle. Im Gegenteil: Die hellen Sorten enthalten keinen Kakao, sondern nur Kakaobutter, Milchpulver und Aromen. Die wertvollsten Inhaltsstoffe fehlen also.

7. Schokolade macht auch Babys glücklich
Wie eine finnische Studie feststellt, haben Frauen, die während der Schwangerschaft täglich Schokolade essen, später besonders fröhliche, lebhafte Babys. Die enthaltenen Cannabinoide beeinflussen die neurologische Entwicklung der Babys positiv.

8. Wirkungsvoll bei Husten
Wissenschaftler aus London haben emittelt, dass ein Bestandteil von Schokolade wirkungsvoll gegen Reizhusten hilft: Das so genannte Theobromin soll im Vergleich zu dem Hustenmittel Codein um fast ein Drittel effktiver sein. Herkömmliche Schokolade enthält aber nur sehr geringe Mengen davon.

9. Brustkrebsvorsorge
Auch zur Vorbeugung von Brustkrebs scheinen die Inhaltstoffe der Kakaobohne beitragen zu können. Das ergab eine aktuelle Testserie mit tausend naschenden und ebenso vielen schokoabstinenten Frauen der Georgetown-Universität, Washington.

10. Frauen naschen anders
Das behaupten Wissenschaftler aus Würzburg. Ihren Studien zufolge greifen Frauen in Stresssituationen häufiger zu Schokolade, dagegen essen Männer meist nur dann, wenn Sie zufrieden sind.


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