19. Oktober 2009 10:27

Schweinegrippe 

WHO warnt vor Verharmlosung

Höhepunkt kommt erst im Jänner und Februar. Weltweit bereits 4.735 Todesopfer.

WHO warnt vor Verharmlosung
© AP

Die WHO warnt davor, die Schweinegrippe voreilig abzuschreiben. Die Grippesaison in der nördlichen Hemisphäre habe noch gar nicht begonnen, sagte WHO-Sprecher Gregory Hartl in Genf. Seit April sind weltweit 4.735 Menschen am H1N1-Virus gestorben.

207 Tote in Europa
Dreiviertel der Todesfälle ereigneten sich gemäß WHO-Angaben in Nord- und Südamerika. 207 Menschen starben in Europa, heißt es in der Bilanz der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Insgesamt wurden 400.000 bestätigte Schweinegrippe-Fälle registriert.

In den USA und in Kanada habe sich die Schweinegrippe wieder ausgebreitet. Auch in Mexiko sei das H1N1-Virus abermals stärker präsent, sagte der WHO-Sprecher. In Europa sei es zurzeit eher schwach.

Entwicklung schwer abzusehen
In den meisten Fällen verursacht die Schweinegrippe keine gravierenden Krankheitsverläufe. Aber die Entwicklung des Virus sei sehr schwierig vorauszusehen, sagte Hartl. Der Höhepunkt der Grippesaison in der nördlichen Hemisphäre komme erst im Jänner und Februar. Erst wenn die Grippesaison überall vorbei sei, könne die WHO Schlüsse über die Gefährlichkeit des Virus ziehen.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |