18. November 2008 10:02

Depressionen und Co 

So beugen Sie Vitamin-D-Mangel vor

Das "Sonnen-Vitamin" fehlt uns besonders in der kalten Jahreszeit. Ein Mangel kann zu vielen Erkrankungen führen. Das hilft!

So beugen Sie Vitamin-D-Mangel vor
© sxc
So beugen Sie Vitamin-D-Mangel vor
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Vorsicht vor Vitamin D-Mangel! Das "Sonnen"-Vitamin fehlt uns besonders in der kalten Jahreszeit, wenn die Tage kürzer und die Nächte länger sind. Eine Studie des Robert-Koch-Instituts zeigt, dass ein alarmierender Mangen an Vitamin D herrscht. Das kann fatale Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. Wir sagen Ihnen welche und was Sie dagegen tun können.

Unterversorgt!
Laut der Studie liegt bei 57 Prozent der untersuchten Männer und bei 58 Prozent der Frauen der Vitamin D-Spiegel im Blut unterhalb des kritischen Grenzwertes. Bei den über 65-jährigen Frauen waren sogar 75 Prozent unterversorgt.

Auswirkungen
Ein Vitamin D-Mangel kann sich negativ auf das Herz-Kreislaufsystem auswirken und kann in der Folge zu Herzinfarkt, Schlaganfall oder Herzversagen führen. Außerdem hilft Vitamin D dem Körper dabei, das für die Knochen so wichtige Kalzium aufzunehmen. Andere Studien zeigen auch, dass ein Vitamin D-Mangel auch zu Diabetes, Rheuma und Multipler Sklerose führen kann.

So nehmen Sie genug Vitamin D zu sich
1. Ab in die Sonne!
Vitamin D ist das einzige Vitamin, das der Körper selbst herstellen kann. Dafür benötigt er allerdings Sonnenlicht. Drei mal 15 Minuten pro Woche reichen aus. Machen Sie auch in der kalten Jahreszeit Bewegung an der frischen Luft.

2. Altenative: Solarium
Wenn es im Herbst und im Winter an Sonne mangelt, dann gönnen Sie sich doch hin und wieder einen Besuch im Solarium. Vorsicht: Nicht übertreiben!

3. Vitamin D in der Nahrung
Worin steckt besonders viel Vitamin D? Das Vitamin steckt vor allem in Fischen wie Makrele, Hering oder Forelle: Eine 150-Gramm-Portion deckt den Bedarf für eine ganze Woche! Auch in Milchprodukten und Rinderleber oder Lebertran steckt das "Sonnenvitamin". Vegetarier müssen auf Eier oder Pilze (Champignons) zurückgreifen. Studien zufolge tritt eine Unterversorgung am ehesten gegen Ende des Winters auf.

Foto: (c) sxc


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