05. Februar 2008 09:50

Tipps 

So fasten Sie richtig

Am Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit. Gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit und entlasten Sie Ihre Verdauung.

So fasten Sie richtig
© sxc

Am Aschermittwoch beginnt wieder die Fastenzeit. Der Beginn der Fastenzeit ist der ideale Zeitpunkt, mit dem Umsetzen der guten Neujahrsvorsätze anzufangen. Gönnen Sie Ihrem Körper eine Auszeit und entlasten Sie Ihre Verdauung. Mit unseren Tipps fasten Sie richtig.

Völliger Verzicht
Wer richtig fastet verzichtet für eine begrenzte Zeit vollkommen auf feste Nahrung. Das ist für viele sehr schwierig. Auch auf jegliche Genussmittel wie Kaffee, Zigaretten, Süßigkeiten und Alkohol muss verzichtet werden. Man muss außerdem zwischen dem tradiotionellen Fasten und dem Heilfasten unterscheiden.

Heilfasten oder "normales" Fasten
Beim Heilfasten wird eine gezielte Darmentleerung angestrebt. Man löst 40 Gramm Glaubersalz in einem halben Liter Wasser auf und trinkt die Flüssigkeit Schluck für Schluck. Für den Abführtag sollte man sich Ruhe gönnen und in der Nähe des WCs bleiben. Fastenkuren sind meist auf einen bestimmten Zeitraum festgesetzt und sollten nach Möglichkeit unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Beim “normalen“ Fasten wird auf eine Darmspülung verzichtet.

Fastenkur gut planen
Wer eine Fastenkur plant, sollte sich eine ruhige Zeit dafür suchen und die Fastenkur gut vorbereiten. Direkt vorher sollte man ein bis zwei Entlastungstage einlegen, an denen man auf Fleisch verzichtet. Der Speisenplan am zweiten Entlastungstag besteht dann nur aus Obst, Reis oder Rohkost. Nicht fasten sollten Kinder unter 16 Jahren, Kranke, Schwangere, stillende Mütter und Untergewichtige: Für sie kann der Angriff auf die Energiereserven gefährlich werden.

Trinken, trinken, trinken
Trinken ist besonders wichtig. mindestens drei Liter Flüssigkeit am Tag müssen es sein. Am besten eignen sich Wasser und Kräutertees. Die Säfte, die man während des Fastens trinkt, dienen generell nicht dem Genuss, sondern in erster Linie der Stabilisierung des Blutzuckerspiegels sowie zum Ausgleich des Säure-Basen-Haushaltes im Körper.

Schonen Sie Ihren Körper
Da der Körper jetzt auf Sparflamme rennt, ist Schonung angesagt. Überanstrengen Sie sich nicht, legen Sie bewusst Pausen ein. Ruhen Sie sich aus, wenn Sie das Bedürfnis danach haben. Auch, wenn Sie mal ein paar Stunde mehr schlafen als gewohnt. Gehen Sie an die Luft, machen Sie Spaziergänge. Sauerstoff wirkt Wunder.

Nach dem Fasten
Nach der Fastenkur muss sich der Körper erst langsam wieder an feste Nahrungsaufnahme gewöhnen. Das könnte am ersten Aufbautag zum Beispiel ein geriebener Apfel oder püriertes Gemüse sein. Wenn Sie nicht auf feste Nahrung verzichten möchten, dann nutzen Sie den Aschermittwoch doch einfach dazu, Ihre Essgewohnheiten zu überdenken und sich gesünder zu ernähren.


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