26. März 2008 12:14

Heilbehandlung 

So funktioniert eine Blutegeltherapie

Was passiert bei der jahrtausendalten Heilbehandlung? Wir verraten es Ihnen.

So funktioniert eine Blutegeltherapie
© dpa

Demi Morre hält sich mit Blutegeln gesund. Wie funktioniert die jahrtausendalte Heilbehandlung und was muss man beachten? Wir verraten es Ihnen.

So funktioniert es
Blutegel werden an der entsprechenden Hautstelle angesetzt und machen dort einen kleinen Einstich, der sich als leichtes Brennen bermerkbar macht. Dann wird das gestockte Blut, das den Kreislauf und Stoffwechsel behindert, abgesaugt. Durch den Biss des Blutegels fließt gerinnungshemmendes Hirudoin in die "Wunde". Dieses Sekret löst ein Nachbluten aus, welches bis zu 30 Stunden dauern kann und für den Heielrfolg wichtig ist.

Behandlung
Pro Behandlung werden 5 Blutegel verwendet. Der Blutegel saugt ca. 30 Minuten. Man sollte die Tiere in Ruhe saugen lassen und keinesfalls beim Saugen stören. Ebenso sollte in der Umgebung keinesfalls geraucht werden. Das Saugen sollte nicht künstlich unterbrochen werden. Am Ende des Saugens fällt der Blutegel von alleine ab.

Dagegen hilft es
Folgende Krankheiten sind mit Blutegeln behandelbar: Kopfschmerzen, Tinitus, Venöse Stauungen, Venenentzündungen, Venenverhärtungen, Durchblutungsstörungen, Bandscheiben und Gelenksbeschwerden.


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