12. Mai 2009 12:12

Entspannend 

So gut tut eine Fußreflexzonenmassage

Was eine Fußreflexzonenmassage bewirkt. So massieren Sie sich selbst.

So gut tut eine Fußreflexzonenmassage
© sxc

Gönnen Sie sich eine entspannende Fußreflexzonenmassage, denn sie tut nicht nur gut, sondern kann auch vielfältige Beschwerden am ganzen Körper lindern. Reflexzonenmassagen aktivieren Selbstheilungskräfte, bessern Krankheiten und wirken entspannend. Wissenschaftliche Beweise für die Wirkweise der Methode fehlen zwar, dennoch findet sie breite Anwendung.

Selbstheilungskräfte aktivieren
Die Anwendung der Fußreflexzonenmassage basiert auf der Annahme, dass bestimmte Zonen an den Fußsohlen mit inneren Organen in Verbindung stehen. Die Organe sind gleichsam auf der Fußsohle abgebildet. Der rechte Fuß entspricht der rechten Körperhälfte, der linke Fuß der linken. Gesundheitliche Störungen und Erkrankungen machen sich durch druck- und schmerzempfindliche Stellen bemerkbar. Intensive Massagen dieser Areale bringen Selbstheilungskräfte in Schwung und beeinflussen Krankheitsprozesse. Ein geübter Masseur kennt die Regionen und kann die jeweiligen Punkte gezielt bearbeiten.

Eine Reflexzonenmassage wirkt entspannend, steigert das Wohlbefinden und ist für jedes Alter geeignet. Sie regt aber auch Durchblutung und Lymphfluss an, Puls und Atemfrequenz steigen.

Wobei wird die Reflexzonenmassage angewendet?
Bei Gelenkschmerzen, Wirbelsäulenleiden, Verspannungen, Verkrampfungen, Schlafstörungen, Durchblutungsstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Kreislaufstörungen, Verdauungsbeschwerden, Blasenentzündungen, Heuschnupfen, Erkältungen und Zyklusstörungen.

Reflexzonenmassage wird aber nicht nur bei bereits manifesten Erkrankungen eingesetzt, sondern auch zur Vorbeugung und allgemeinen gesundheitlichen Stärkung. Sie zählt zu den ganzheitlich orientierten Therapieformen und lässt sich mit anderen Heilmethoden, wie Akupunktur, Homöopathie oder Bewegungstherapien ergänzen.

So massieren Sie sich selbst
Baden Sie zuerst die Füße in warmen Wasser. Danach setzen Sie sich bequem hin, so dass Sie jeweils einen Fuß auf das Knie des anderen Beines legen und locker umfassen können. Benutzen Sie etwas Öl oder Lotion. Streichen Sie an der Innen- und Außenseite des Fußes mit leichtem Druck um die Knöchel herum. Massieren Sie auf der Oberseite den Spann entlang bis zu den Zehen. Beginnen Sie mit dem großen Zeh und kneten Sie anschließend jeden einzelnen durch. An der Unterseite beginnen Sie dann beim kleinen Zeh. Massieren Sie von außen nach innen und von oben nach unten.

Mit Arzt abklären
Bei Risikoschwangerschaften, schweren Herz-Kreislauferkrankungen, akuten Infekten, hohem Fieber, akuten Entzündungen der Venen und Lymphbahnen, Durchblutungsstörungen, Pilzbefall sowie bei schweren Depressionen sollten Sie keine Fußreflexzonenmassagen durchführen.


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