14. August 2009 08:01

Neue DVD 

So schlafen Sie besser

Nie mehr schlaflos. Die besten Übungen für eine gute Nacht. Machen Sie den Schlaftest!

So schlafen Sie besser
© Getty Images

Jeder vierte Österreicher wälzt sich nachts wach im Bett von einer Seite auf die andere. „Ein Viertel aller Erwachsenen leidet zeitweise unter Schlafstörungen“, erklärt Bernd Saletu, Facharzt für Psychiatrie und Neurologie am Wiener AKH. Die Gründe sind vielfältig. Rund 30 Prozent aller Schlafstörungen haben eine organische Ursache, wie Atmungsprobleme oder Schnarchen. Zu etwa 70 Prozent werden Schlafstörungen durch psychische Faktoren wie Stress, Belastungen oder Depressionen ausgelöst. „Die genaue Ursache lässt sich aber nur im Schlaflabor eruieren. Wir können die Schlafqualität heute messen“, erklärt Saletu.

Nicht jeder, der hin und wieder Schäfchen zählen muss, hat eine Schlafstörung. Mit dem Fragebogen können Sie Ihre Schlafqualität beurteilen.

Besser schlafen mit DVD
Halten die Schlafstörungen länger an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Liegt es aber an einem hektischen Lebensstil, der einen nachts nicht zur Ruhe kommen lässt, dann ist Entschleunigung angesagt. Wie das funktioniert, zeigt die neue ÖSTERREICH-DVD „Besser schlafen“ (ab sofort in der Trafik erhältlich.)

Besser schlafen! DVD mit ÖSTERREICH-Scheck um 8,90 Euro in Ihrer Trafik.

Entspannungs-Methoden
Die auf der DVD vorgestellten Techniken wie Yoga, autogenes Training oder progressive Muskelentspannung sind bewährte Methoden der Entspannung. Alle Übungen sind so konzipiert, dass Sie diese allein zu Hause durchführen können. Für einen dauerhaften Erfolg sollten Sie das Programm mindestens zweimal pro Woche durchführen. Dann kommen Sie von der Überholspur und zu besserem Schlaf.

Nächste Seite: Machen Sie den Schlaf-Selbst-Check

Schlaf-Test: So gut ist Ihre Nachruhe wirklich
Unser Schlafbedarf ist unterschiedlich und schwankt auch im Laufe des Lebens: Säuglinge schlafen rund 16 Stunden, Erwachsene im Schnitt sieben bis acht und ältere Menschen nur noch fünf bis sechs. „Und Frauen brauchen etwa eine Stunde mehr Schlaf als Männer“, erklärt Schlafexperte Bernd Saletu, der auch diesen Selbsttest entwickelte. Nicht jede durchwachte Nacht ist behandlungsbedürftig. Bei einer anhaltenden Schlafstörung ist das alltägliche Leben auf Grund von mangelndem Schlaf allerdings sehr beeinträchtigt.

Selbsttest
Ob Sie gut und lange genug schlafen und ausgeruht aufwachen, können Sie mit diesem Fragebogen selbst beurteilen.

SCHLAFQUALITÄT

nein

etwas

mäßig

sehr

1. Haben Sie gut geschlafen?

4

3

2

1

2. War Ihr Schlaf tief?

4

3

2

1

3. Hatten Sie Einschlafschwierigkeiten?

1

2

3

4

4. Hatten Sie Durchschlafschwierigkeiten?

1

2

3

4

5. Haben Sie schlecht geträumt?

1

2

3

4

6. War bei nächtlichem Erwachen das Wiedereinschlafen erschwert?

1

2

3

4

7. Wachten Sie frühzeitig auf?

1

2

3

4

Punkte

AUFWACHQUALITÄT

nein

etwas

mäßig

sehr

8. Fühlten Sie sich nach dem Aufstehen benommen?

1

2

3

4

9. Waren Sie desorientiert?

1

2

3

4

10. Empfanden Sie Müdigkeit?

1

2

3

4

11. Waren Sie bei guter Stimmung?

4

3

2

1

12. Fühlten Sie sich teilnahmsvoll?

4

3

2

1

13. Fühlten Sie sich verlangsamt?

1

2

3

4

14. War Ihre Aufmerksamkeit/Konzentration vermindert?

1

2

3

4

15. Empfanden Sie Ihren Schlaf als erholsam und erfrischend?

4

3

2

1

Punkte

KÖRPERLICHE BESCHWERDEN

nein

etwas

mäßig

sehr

16. Empfanden Sie Übelkeit?

1

2

3

4

17. Hatten Sie Kopfschmerzen?

1

2

3

4

18. Empfanden Sie Mundtrockenheit?

1

2

3

4

19. Bemerkten Sie Schwindelgefühle?

1

2

3

4

20. Waren Ihre Bewegungen unkoordiniert?

1

2

3

4

Punkte

Punkte Insgesamt

21. Wann gingen Sie zu Bett?

..............Std

..............min

22. Wann drehten Sie das Licht aus?

..............Std

..............min

23. Wann schliefen Sie ein?

..............Std

..............min

24. Wie oft erwachten Sie nachts?

..............Std

..............min

25. Wann erwachten Sie zuletzt morgens?

..............Std

..............min

26. Wie viel Schlaf hatten Sie insgesamt?

..............Std

..............min

27. Wann verließen Sie das Bett?

..............Std

..............min

AUSWERTUNG

Selbstbeurteilung. Beantworten Sie alle 20 Fragen („nein“, „etwas“, „mäßig“, „sehr“) und rechnen Sie die Punkte zusammen. Die Punkteanzahl der Fragen 1–7 ergibt einen Score für die Schlafqualität, der Fragen 8–15 für die Aufwachqualität und der Fragen 16–20 für körperliche Beschwerden. Addieren Sie diese drei Werte und Sie erhalten den Gesamtscore für Ihre persönliche Schlafanalyse. Bei einer Gesamt-Punkteanzahl von 20–33 liegen keine Schlafstörungen vor. Bei einem Gesamtscore von 34–38 haben Sie leichte Schlafstörungen, von 39–42 mäßige. Ab 44 Punkten sind Schlaf- und Aufwachqualität stark beeinträchtigt.


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |
Facebook Kommentare