20. Mai 2009 10:12

Im Schwimmbad 

So schützen Sie sich vor Infektionen

Schwimmen ist gesund. Doch Keime im Wasserbecken können zu Infektionen und Magnesiummangel zu Wadenkrämpfen führen.

So schützen Sie sich vor Infektionen
© sxc

Nun ertönt er wieder, der Lockruf der Bäder. Wer hier aber nicht nur in der Sonne badet, sondern auch ins Becken eintaucht, sollte sich vor Infektionen schützen. Denn auch bei gesicherter Wasserqualität kann der Spaß im Schwimmbad zu Ohrenentzündungen, Harnwegs- oder Scheideninfekten führen.

Schutz für die Ohren
Gelangt beim Schwimmen häufig Wasser ins Ohr, so kann die anhaltende Feuchtigkeit zu einer Entzündung im äußeren Gehörgang führen. Starke Schmerzen, auch beim Kauen, Druckgefühl, Ausfluss und Juckreiz sowie das Anschwellen des Gehörgangs können die Symptome einer sogenannten Badeotitis sein. Das Tragen einer Badekappe schützt nur bedingt. Wer häufig Probleme mit den Ohren hat, sollte sie mit speziellen Mitteln aus der Apotheke pflegen.

Achtung Scheidenpilz
Frauen leiden nach den Schwimmfreuden häufig unter vaginalen Infekten oder Scheidenpilz. Im Normalfall bildet eine hohe Anzahl von Lactobazillen Schutz vor Keimen. „Sie sorgen für ein saures Milieu in der Scheide und halten so Pilze und krankmachende Bakterien fern“, erklärt Gynäkologe Freydun Ronaghi. Vorbeugend wirken Produkte, die die Vaginalflora in Balance halten.

Au, Wade
Wenn der Sprung ins kalte Wasser mit einem Wadenkrampf endet, dann ist häufig ein Magnesiummangel die Ursache.

Schwimmen ohne Reue
Fußpilz ade
Pilze und Viren lauern in allen Bädern. Daher gilt: Nach dem Baden die Füße (vor allem zwischen den Zehen) gut trocknen, Badesandalen tragen und eventuell die Füße mit Desinfektionsspray besprühen.

Sonnenschutz
Zwar sind viele Sonnenschutzmittel wasserfest, doch darauf sollten Sie sich nicht verlassen: Also immer nach dem Schwimmen und Tauchen abtrocknen, Kleidung wechseln und nochmals eincremen.


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