29. Mai 2009 12:57

Zeckenbiss 

So schützen Sie sich vor Zecken

Wir sagen Ihnen, wie Sie sich am besten vor einem Zeckenbiss schützen können.

So schützen Sie sich vor Zecken
© APA

Zecken sind lästige Blutsauger und Überträger der gefährlichen Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), die meist zu einer Gehirnhautentzündung führt. Wir sagen Ihnen wie Sie sich, abgesehen von einer Impfung, vor Zecken schützen können.

1. Richtige Kleidung
Ziehen Sie sich feste Schuhe, Socken und lange Hosen an, wenn Sie im Wald unterwegs sind. Am besten wären auch lange Ärmel bei der Oberbekleidung. Achten Sie auch im Garten oder auf der Wiese auf einen Schutz vor Zecken.

2. Anti-Zecken-Mittel
In Kombination mit der richtigen Kleidung können auch Anti-Zecken-Mittel eine abschreckende Wirkung auf die Tierchen haben. Verlassen Sie sich aber nicht nur auf diese chemischen Hilfsmittel!

3. Selbstuntersuchung
Untersuchen Sie sich nach einem Ausflug im Freien selbst bzw. Ihren Partner und Ihre Kinder. Zecken bevorzugen Stellen mit dünner Haut, wie Kniekehlen, Armbeugen, Achsel- und Leistengegend. Je schneller Sie eine Zecke entfernen, desto geringer ist das Risiko einer Infektion mit Borelliose.

4. Richtig entfernen
Ziehen Sie die Zecke vorsichter mit einer Pinzette heraus. Fassen Sie das Tier mit der Pinzette dabei möglichst dicht an der Haut an. Ersticken Sie die Zecke aber auf keinen Fall mit dem so oft geratenen Öl oder Klebstoff!

5. Krankheitsanzeichen
Nachdem Sie die Zecke entfernt haben, sollten Sie die Einstichstelle eine Zeit lang weiter beobachten. Notieren Sie sich das Datum des Zeckenstichs und markieren Sie eventuell die Einstichstelle. Bei mehr als der Hälfte der Borreliose-Infizierten rötet sich ein paar Tage bis zu sechs Wochen nach dem Stich die Hautregion um die Einstichstelle. Wenn Sie diese Reaktion bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

Fieber, Kopfschmerzen und andere Symptome, die einer Grippe ähneln, sind Warnsignale einer Infektion mit FSME-Viren. Sie können auch erst einige Wochen nach dem Zeckenstich erstmals auftreten. Gehen Sie mit solchen Beschwerden auf jeden Fall zu einem Arzt!


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