21. Mai 2008 11:33

Schwangerschaft 

Stress erhöht Asthma-Risiko des Kindes

Schalten Sie in der Schwangerschaft lieber einen Gang zurück, denn Stress erhöht das Asthma-Risiko des ungeborenen Kindes.

Stress erhöht Asthma-Risiko des Kindes
© sxc

Ruhig Blut! Frauen, die in der Schwangerschaft gestresst sind, erhöhen das Risiko ihrer Kinder, später an Asthma oder Allergien zu erkranken. Wissenschaftler haben im Blut von betroffenen Kindern größere Mengen einer Chemikalie gefunden, die mit Allergien in Zusammenhang gebracht werden.

Hausstaubmilben
Die Werte waren auch bei Kindern hoch, die keinen intensiven Kontakt zu Hausstaubmilben gehabt hatten, einem bekannten Auslöser von Allergien. Experten glauben, dass das Risiko an Asthma zu erkranken durch eine komplexe Mischung von genetischen und umweltbedingten Faktoren bestimmt wird. Es ist auch denkbar, dass diese Faktoren auch durch die Umgebung beeinflusst werden, der der Fötus im Mutterleib ausgesetzt ist. Die Forscher untersuchten die Theorie, nach der während der Schwangerschaft erlebtr Stress die Auswirkungen eines Kontaktes mit Allergie auslösenden Substanzen verstärken kann. Dafür wurde die Menge an Immunoglobulin im Nabelschnurblut von Babys ermittelt.

Ergebnisse
Da Kinder, die im Mutterleib nur wenig Kontakt mit Hausstaubmilben hatten, erhöhte Mengen von Immunoglobulin aufwiesen, kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Stress die allergische Reaktion verstärken kann.


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