02. Oktober 2008 09:38

Influenza 

Tausende schon an der Grippe erkrankt

Schnupfnase, Fieber und Gliederschmerzen: Über die Feiertage mussten tausende Österreicher das Bett hüten.

Tausende schon an der Grippe erkrankt
© sxc
Tausende schon an der Grippe erkrankt
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Die Grippe hält langsam in Österreich Einzug. Während der Feiertage verzeichneten Spitäler, Beretschaftsärzte und und Apotheken einen wahren Ansturm an Patienten.

Wir sagen Ihnen woran Sie eine echte Grippe erkennen und was Sie tun können, falls es Sie bereits erwischt hat. Eine Erkältung ist eine Erkrankung der Atemwege, die durch rund 200 verschiedene Virusarten hervorgerufen wird. Daher kann man auch mehrmals hintereinander daran erkranken. Eine Grippe dagegen wird durch einen Influenzavirus verursacht. Die Symptome ähneln denen einer Erkältung, setzen aber viel plötzlicher ein und sind stärker.

Sicherer Schutz durch Impfung
Sicheren Schutz gegen "echte" Grippe bietet nur die äußerst gut verträgliche Influenza-Impfung, die vor allem besonders gefährdete Personengruppen, wie Schwangere, chronisch Kranke und Ältere vor schweren Krankheitsverläufen oder gar dem Tod schützt.

Symptome: plötzliches Fieber, Kopfschmerzen und trockener Husten
Influenza ist höchst ansteckend und verbreitet sich schnell durch Husten und Niesen von Mensch zu Mensch. Die bekanntesten Symptome der Influenza sind plötzliches Fieber, Kopfschmerzen, Muskelschmerzen und ein trockener Husten. Eine Grippe schwächt den Körper und setzt den Menschen außer Gefecht. Die Genesung kann bis zu zwei Wochen dauern.

Tipps und Maßnahmen für Grippe-Kranke
Fiebersenkende Medikamente

Bei leichten Grippeverläufen reicht es völlig aus, nur die Beschwerden zu behandeln. Hier helfen allgemeine Maßnahmen ("Hausmittel") sowie schmerzlindernde und fiebersenkende Medikamente, z.B. Acetylsalicylsäure-haltige Präparate. Neben den Schmerzmitteln kann man je nach Symptomatik auch zu Hustensäften und Nasentropfen greifen. Antibiotika sind bei der Grippe nicht wirksam, da es sich um eine Virusinfektion handelt.

Therapie bei Kindern
Vorsicht: Bei Kindern mit viralen Infekten dürfen keinesfalls Aspirin (Salicylate) gegeben werden, da die Gefahr eines Reye-Syndroms besteht. Kinder sollen deshalb regelmäßig gegen die Grippe geimpft werden. Andere fiebersenkende Mittel bekommen Sie beim Arzt oder in der Apotheke.

Allgemeine Empfehlungen
Zusätzlich zur medikamentösen Therapie empfehlen sich in der akuten Phase dringend einige Tage Bettruhe und auch im Anschluss daran körperliche Schonung. Inhalationen mit Kamille oder Salzlösungen sind gut für die Atemwege. Gurgeln und heiße Getränke lindern eine mögliche Rachenentzündung (Pharyngitis). Bei Entzündungen und insbesondere Fieber ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig, da der Körper während der Krankheit viel Flüssigkeit verliert. Nicht Alkohol, Kaffee oder schwarzer Tee sind damit gemeint, sondern mindestens 2-3 Liter Wasser, Früchtetee oder -säfte!

Foto: (c) sxc


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