07. April 2009 12:13

Charitiy 2009 

Therapie für Kinder mit Asthma

Die Hypobare Therapie verbessert die Belüftung der Atemwege. So wirkt die Therapie.

Therapie für Kinder mit Asthma
© www.hypoxia.at

Bronchitis, Asthma, wiederkehrende Infekte, durchhustete Nächte, Atemnot, erhöhte Allergieneigung sind typische Beschwerden bei denen sich geplagte Eltern seit über 50 Jahren an das Institut wenden.

Kostenlose Therapie
Auch heuer ermöglicht das Ambulatorium 10 Kindern im Alter von 1-15 Jahren mit chronischen Atemwegserkrankungen eine kostenlose physikalische Spezialtherapie inklusive fachärztlicher Betreuung. Interessierte Eltern können sich mit einer kurzen Beschreibung des Krankheitsbildes/-verlaufes bewerben. 10 junge Patienten werden nach medizinischen und sozialen Kriterien durch das Fachärzteteam des Ambulatoriums ausgewählt. Anmeldeschluss ist der 31.5.2009.

Die Hypobare Therapie (seit 1954 in Österreich anerkannte Heilmethode und gesundheitlich relevante und wirksame Methode - Ethikommission Innsbruck AN 995 15.4.1999 Top 4.10) verbessert die Belüftung der Atemwege (weniger Spastizität) und löst hartnäckige Verschleimungen aus den Atemwegen. Antiinflammatorische Effekte, Blutneubildung und eine bessere Sauerstoffversorgung aller Gewebe tragen zur positiven Wirkung bei. Der Kreislauf chronischer Infekte wird durch Stimulation des Immunsystems durchbrochen, Medikamente sollen reduziert werden.

Welche Erkrankungen haben die Patienten?
- Obstruktive Bronchitis
- Sinusitis
- Asthma bronchiale
- Infektanfälligkeit
- Rezidivierende allergische Rhinitis

Als unterstützende physikalische Therapie erzielt die Klimakammertherapie bei Kindern seit vielen Jahrzehnten große Erfolge.

Wie läuft die Therapie ab?
- Anamnese/Untersuchung der Kinder, je nach Alter Lungenfunktionstest
- Therapie: Wiederholte Aufenthalte in 3.200 m Höhe in der Klimakammer; Dauer: 55 Minuten/Sitzung, kinderfachärztliche Betreuung
- Nach Beendigung eines Therapiezyklus erfolgt die Abschlussuntersuchung, Besprechung des weiteren Procedere
- Befund/Patientenbrief
- Weitere Betreuung durch den eigenen Kinderfacharzt

Welche Effekte wurden beobachtet?
- Verbesserte Belüftung der Lunge, weniger Spastizität, bei größeren Kindern Verbesserung der Lungenfunktion
- Abnahme der Infektanfälligkeit
- Bei Infekten Abnahme der Schwere der Erkrankung und kürzere Dauer
- Schleimlösung
- Abnahme des Hustenreizes, dadurch bessere Schlafqualität
- Reduzierung der medikamentösen Therapie

Worauf gehen diese Effekte zurück?
- Dosierte Hypoxie (hypobare Bedingungen) erzeugt einen dosierten Reiz, dadurch kommt es zur Blutneubildung und zur besseren Sauerstoffversorgung aller Gewebe
- Besonders kleine Kinder, die durch die häufigen Infekte oft an einer mikrozytären Anämie leiden, profitieren davon
- Durch die veränderten Druckverhältnisse in der Klimakammer sind die Kinder gezwungen, tiefer und effizienter zu atmen, außerdem führen gerade die veränderten Druckverhältnisse zur Schleimlösung.
- Die antiinflammatorische Wirkung des wiederholten hypoxischen Reizes trägt zur positiven Wirkung der Therapie bei
- Durch die positive Wirkung auf das Immunsystem erkranken die kleinen Patienten weniger häufig

Mehr Infos: www.hypoxia.at


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