29. Juli 2010 15:56

Temperaturwechsel 

Tipps - Erste Hilfe gegen Sauwetter

Rasch wechselnde Wetterphasen und Temperaturstürze können viele Menschen krank machen.

Tipps - Erste Hilfe gegen Sauwetter
© GettyImages

Neun Monate des Jahres freuen wir uns auf den Sommer. Doch statt eines stabilen Hochs beschert dieser extreme Hitze und Kühle: Mal schwitzten wir bei 36,5 Grad, jetzt zeigt das Thermometer morgens erfrischende 15.

Erkältungen
Das bekommt zwar dem Kreislauf und lässt wieder besser schlafen, doch dafür drohen Erkältungen. „Extreme Temperaturen sind schon eine Belastung für den Körper. Wetterwechsel beeinträchtigt nicht nur das Befinden, sondern fordert auch das Immunsystem“, behauptet Umweltmediziner Piero Lercher. Wetterfühlige Menschen können einen Wettersturz schon vor dem Eintreffen registrieren: Müdigkeit, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung oder schmerzende Narben sind erste Symptome. Menschen mit Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden sowohl bei ex­tremer Hitze als auch bei Wetterwechsel. Anhaltendes kühles und feuchtes Wetter macht Rheumatikern zu schaffen. Migräniker sind bei plötzlichem Temperaturanstieg gefährdet. Gegen die Achterbahn des launischen Sommerwetters schützen ein stabiler Kreislauf und ein intaktes Immunsystem.

Was gegen die häufigen Wetter-Leiden helfen kann
-Gegen Kreislaufprobleme und Symptome von Wetterfühligkeit helfen homöopathische Mittel aus der Apotheke, wie zum Beispiel Solum Uliginosum Globuli oder Schüssler-Salz Nummer 2 (Calcium phosphoricum).

-Bei depressiver Verstimmung bewährt sich die Einnahme der Aminosäure Tryptophan oder S-Adenosyl Methionin (erhältlich im Institut Müller-Tyl, Tel. 01/368 69 00)

-Gegen die wetterbedingte Migräne helfen Mutterkraut-Tabletten (rezeptfrei in Apotheken oder Reformhäusern erhältlich). Achtung: Als Kur vorbeugend einnehmen!

-Nicht nur bei Hitze, auch bei Wetterwechsel ist Trinken angesagt: Am besten natriumarmes Mineralwasser mit einer Tablette Calcium. Kaffee und schwarzen Tee nur in Maßen genießen.

-Studien zeigen: Wer Sport treibt, kommt mit Wetterwechsel besser zurecht: Bewegung stabilisiert das Gefäßsystem.


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