12. September 2007 11:17

Neue Studie 

Vieltelefonierer denken langsamer

Eine niederländische Studie beweist dass häufige Gespräche mit dem Mibiltelefon die Gehirnaktivität reduzieren.

Vieltelefonierer denken langsamer
© sxc

Handybenutzer aufgepasst! Das Gehirn von Menschen, die ihr Handy regelmäßig nutzen, arbeitet träger als das Gehirn eines Wenig-Handy-Nutzers. Dies ist die Resultat einer aktuellen Studie über die Langzeitauswirkungen von Mobilfunk auf das Gehirn des Forschungsinstitutes Brainclinics Diagnostics.

Bessere Konzentrationsfähigkeit
Untersucht wurden jeweils 100 Viel-, Gelegenheits- und Nichttelefonierer in den Bereichen Gehirnaktivität, Aufmerksamkeitsfähigkeit, Gedächtnis und persönliches Verhalten. Deutlichste Erkenntnis: Vieltelefonierer sind extrovertierter. Es stört sie nicht in der Öffentlichkeit lautstark zu telefonieren. Die Handynutzung hat auch positive Seiten: Regelmäßige Handy-Nutzer denken zwar langsamer, können sich dafür aber besser auf eine Sache konzentrieren.

Gesundheitsgefährdung nicht sicher
Für die verlangsamte Hirnfunktion der Vieltelefonierer haben die Wissenschaftler keine Erklärung. Der Effekt liege noch im normalen Bereich, sei nicht auf charakteristische Eigenschaften der Personen zurückzuführen. Ob die Auswirkungen auch einen direkten Einfluss auf die Gesundheit haben konnten die Wissenschaftler noch nicht sicher feststellen.

In der Septemberausgabe des "International Journal of Neuroscience" soll die vollständige Studie veröffentlicht werden


Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |