28. August 2008 10:17

Top 10 

Vor diesen Krankheiten fürchten wir uns

Vor welchen Erkrankungen fürchten sich die Menschen des 21. Jahrhundert am meisten? Wir haben die Top-10-Liste.

Vor diesen Krankheiten fürchten wir uns
© APA

Die britische Tageszeitung "The Times" hat eine Liste der meist gefürchteten Krankheiten veröffentlicht. Bei diesen Diagnosen wird uns Angst und Bange:

Platz 10: Gelenkrheumatismus
Auf dem 10. Platz der furchteinflößenden Erkrankungen liegt der entzündliche Gelenkrheumatismus (Rheumatoide Arthritis). Er ist die am weitesten verbreitete entzündliche Gelenkerkrankung. Bei dieser Erkrankung wird jede Bewegung zur Qual. Junge Frauen, die hormonell verhüten und gleichzeitig rauchen, sind besonders oft von Gelenkrheumatismus betroffen.

Platz 9: Melanom
Besonders Sonnenanbeter sind von dieser Erkrankung betroffen. Der schwarze Hautkrebs ist die am häufigsten tödlich verlaufende Hautkrankheit mit weltweit stark steigender Anzahl an Neuerkrankungen. Legen Sie großen Wert auf den richtigen Sonnenschutz und lassen Sie Ihre Haut regelmäßig vom Facharzt untersuchen.

Platz 8: Gebärmutterhalskrebs
Das Zervixkarzinom ist der zweithäufigste bösartige Tumor bei Frauen. Beim Gebärmutterhalskrebs bildet sich ein bösartiger Tumor im Gebärmutterhals. Voraussetzung für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs ist eine Ansteckung und langjährige Infektion mit bestimmten krebsauslösenden Humanen Papillomviren (HPV). Inzwischen kann man sich gegen zwei gefährliche Typen der HP-Viren impfen lassen, und dadurch das Risiko für Gebärmutterhalskrebs deutlich reduzieren.

Platz 7: Tiefe Beinvenenthrombose
Auf dem 7. Platz landet die tiefe Beinvenenthrombose: Mangelnde Bewegung und tägliches Sitzen im Büro begünstigen diese Erkrankung. Bei einer Thrombose bildet sich ein Blutgerinnsel in einem Blutgefäß. Gefährlich ist die tiefe Thrombose, wenn sich die Blutgerinnsel lösen: Sie können mit dem Blut bis in die Lunge transportiert werden und dort eine lebensgefährliche Lungenembolie auslösen.

Platz 6: Blinddarmentzündung
Bei einer Blinddarmentzündung ist der Wurmfortsatz betroffen. In nahezu allen Fällen tritt eine Blinddarmentzündung sehr plötzlich auf. Behandelt wird die Blinddarmentzündung durch die operative Entfernung des Wurmfortsatzes.

Platz 5: Schlaganfall
Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen Durchblutungsstörung des Gehirns. Die Nervenzellen erhalten zu wenig Sauerstoff und Nährstoffe und sterben ab. Das Schlaganfall-Risiko steigt mit zunehmendem Lebensalter. Risikofaktoren: Rauchen, Fettleibigkeit, hoher Blutdruck, hoher Cholesterinspiegel, Diabetes, bekannte Herzbeschwerden in der Familie.

Platz 4: Hodenkrebs
Als Hodenkrebs wird ein bösartiger Hodentumor bezeichnet, der vor allem junge Männer betrifft. Statistisch gesehen ist Hodenkrebs die häufigste Krebserkrankung bei jungen Männern zwischen dem l5. und 35.

Platz 3: Blutvergiftung
Eine Blutvergiftung entsteht, wenn sich Bakterien aus einer einzelnen Infektion über die Blutbahnen im ganzen Körper ausbreiten. Symptome sind rote Striemen von der Infektionsstelle hin zum Körper sowie Fieberschübe und Schüttelfrost, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Ohnmachtsanfälle.

Platz 2: Herzanfall
Das Herz gilt vielen als das wichtigste Organ. Darum ist die Angst vor einem Herzinfarkt besonders groß. Der Herzanfall ist eine lebensbedrohliche Erkrankung des Herzens. Dabei sterben aufgrund von Durchblutungsstörungen Teile des Herzmuskels ab. Symptome: Ein plötzlich auftretender, über 20 Minuten anhaltender, starker Schmerz in der Brust. Der Schmerz kann bis in die Schultern, die Arme, den Unterkiefer und den Oberbauch ausstrahlen. Er wird oft von Schweißausbrüchen, Übelkeit und Erbrechen begleitet.

Platz 1: Hirntumor
Die größte Angst hat die Menschheit des 21. Jahrhunderts vor einem Gehirntumor. Hirntumore können erblich bedingt sein und dann in einer Familie gehäuft auftreten. Es gibt gutartige und bösartige Hirntumore: Gutartige Tumore verdrängen das umgebende Gewebe, wachsen jedoch nicht hinein und entwickeln keine Metastasen. Bösartige Hirntumore verwachsen mit dem umliegenden Gewebe.


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