25. März 2009 10:20

Alarm 

Warum Parodontitis das Herz gefährdet

Zahnärzte schlagen Alarm: Jeder vierte Österreicher leidet an Parodontitis. Die Zahnfleischerkrankung erhöht das Risiko für Herzinfarkt.

Warum Parodontitis das Herz gefährdet
© sxc

Blutet Ihr Zahnfleisch beim Zähneputzen? Oder beim Essen? Leiden Sie unter Mundgeruch? Dann sollten Sie diese Probleme nicht ignorieren, denn Entzündungen des Zahnfleisches kann nicht nur Zähne kosten, sondern auch die Gesundheit.

Im Vormarsch
„Heute kämpfen wir nicht mehr so sehr gegen Karies, sondern gegen die Parodontitis“, erklärt Zahnarzt Walter Wadsak. Parodontale Erkrankungen entwickeln sich oft unbemerkt. Die häufigste Ursache für eine oberflächliche Zahnfleischentzündung (Gingivitis) ist mangelnde Mundhygiene. Wird Zahnbelag nicht regelmäßig entfernt, bildet er einen idealen Nährboden für schädliche Bakterien. Breiten sich die Keime weiter aus, kommt es zur Parodontitis: Das Zahnfleisch blutet und zieht sich zurück. Über die Blutbahn können die Bakterien zu anderen Organen wandern und das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen.

Was tun?
„Zahnfleischentzündung muss immer behandelt werden“, weiß Isabella Titz, Prophylaxehelferin bei updent Zahnärzte. Dabei werden die gefährlichen Beläge am Zahnfleischrand entfernt. Titz: „Wir zeigen Patienten auch die richtige Putztechnik, um vorzubeugen.“


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