17. August 2009 12:09

Schlecht geträumt? 

Was Ihre Alpträume bedeuten

Wir haben die häufigsten Alpträume unter die Lupe genommen.

Was Ihre Alpträume bedeuten
© sxc

Wir laufen und kommen nicht von der Stelle, fallen tief, ertrinken, begegnen unheimlichen Fremden oder stehen nackt vor einer großen Menschenmenge. Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann sind Sie bestimmt auch schon aus dem einen oder anderen Alptraum hochgeschreckt. Wir haben die häufigsten nächtlichen Schreckgespenster unter die Lupe genommen und sagen Ihnen, was Ihre Träume bedeuten können.

Alpträume gehören zu den nichtorganischen Schlafstörungen. Sie treten meist erst in der zweiten Nachthälfte auf und enden meist mit Aufschrecken. Ursachen sind oft unverarbeitete Tageserlebnisse, traumatische Erlebnisse, Stress oder psychische Probleme. Meistens kann man sich nach dem Aufwachen gut an den Traum erinnern.

Das sind die häufigsten Alpträume

1. Ich stürze in die Leere
Hinter dem "Sturz in die Leere" stecken Versagensangst, Macht- oder Kontrollverlust. Oft hat man das Vertrauen in sich selbst verloren und muss einen festen Plan aufgeben. Es kann aber auch der Hochmut gemeint sein, der vor dem Fall kommt. Dieses "Fallgefühl" kann aber auch körperbedingt sein: Im Schlaf sinkt der Blutdruck stärker ab und das Gehirn wird weniger durchblutet. Nach Freud haben Fallträume eine sexuelle Bedeutung, weisen aber auf innere Hemmungen hin.

2. Ich stehe nackt vor einer Menge
Wer im Traum nackt vor einer Menge steht, hat Angst vor anderen bloßgestellt zu werde. Es kann aber auch auf sexuelle Bedürfnisse hinweisen, für die Sie sich vielleicht schämen oder die Sie verdrängt haben.

3. Ich werde verfolgt
Wer im Traum verfolgt wird, dem wird Böses nachgesagt. Das behaupteten zumindest die alten Ägypter. Gehört der Verfolger dem anderen Geschlecht an, könnte das auf Ängste im erotischen Bereich hindeuten.

4. Ich kann mich nicht bewegen
Wer von einer Lähmung träumt, hat häufig Hemmungen und Minderwertigkeitsgefühle im wahren Leben. Oder der Träumende steckt in einer verzwickten Lage, kann sich zwischen zwei Dingen nicht entscheiden.

5. Ich komme zu spät
Wer sich im Traum verspätet, neigt im wahren Leben dazu, sich vor Entscheidungen zu drücken und Angelegenheiten vor sich herzuschieben.

6. Jemand stirbt
Viele Psychologen deuten das Sterben im Traum so, dass man vergessen will, was ein nahestehender Mensch einem angetan hat. Im Traum ist der Tod ein Wandlungssymbol. Was im Traum stirbt oder verschwindet, wird durch Neues ersetzt.

7. Mir fallen die Zähne aus
Ausfallende Zähne warnen vor Verlusten und Misserfolgen. Sie können aber auch auf Schuldgefühle in der Liebe hindeuten.


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