03. Dezember 2008 08:10

12 Tipps 

Was tun bei Schnupfen?

Erkältungen werden meist durch Rhinoviren, die über ide Atemwege eindringen, ausgelöst. Nun heißt es, alle Abwehrkräfte zu mobilisieren.

Was tun bei Schnupfen?
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Kalte Füße und Halsweh sind die typischen Vorboten eines grippalen Infekts, der durch 200 verschiedene Rhinoviren ausgelöst wird. Wer seine Immunabwehr unterstützt, verkürzt den Krankheitsverlauf:

1. Homöopathie
Sogenannte homöopathische Komplexmittel am besten bei den ersten Anzeichen einer Erkältung einnehmen. Im Idealfall können sie den Ausbruch des Infekts stoppen.

2. Immunabwehr
Präparate mit Echinacea oder Cistus (Apotheke) unterstützen die Abwehr. Auf Ginseng sollte man bei ausgebrochenem Infekt aber verzichten.

3. Natur pur
Natürliche Antibiotika wie „Umckaloabo“ oder „Silberdos Kolloidal“ stoppen die Ausbreitung der Viren und haben keine Nebenwirkung.

4. Vitamine
Radikalfänger spielen eine wichtige Rolle bei der Infektabwehr: Drei Tage lang täglich 3.000 bis 5.000 mg Vitamin C, 30 mg Betacarotin und 30 mg Zink einnehmen.

5. Dampfbad
Befeuchten der Schleimhäute mit Salzwasser aktiviert die Abwehr. Oder: heißen Dampf mit einigen Tropfen Thymian-Öl 10 Min. inhalieren.

6. Trinken
Bis zu drei Liter Früchtetee oder Holundersaft täglich. Erkältungs-Grog: Holundersaft mit heißem Wasser verdünnen, mit Akazienhonig süßen, zwei Gewürznelken dazugeben.

7. Suppe
Wissenschaftlich erwiesen: Hühnersuppe mit Gemüse wirkt bei Erkältung – aber nur frisch mit einem ganzen Huhn zubereitet.

8. TCM
Das Präparat „Ban Lan Gan“ (Apotheke) aktiviert die Abwehr: in heißem Wasser lösen und trinken.

9. Gurgeln
Bei Halsweh hilft Gurgeln mit Betaisodona oder Chlorhexamed.

10. Wickel
Gegen Heiserkeit Topfen auf ein Leinentuch streichen, um den Hals ­legen, mit Schal umwickeln.

11. Rotlicht
Zweimal täglich 15 Min. Infrarot-Bestrahlung bremst Schnupfen.

12. Aminosäuren
Der Bedarf an Eiweiß steigt bei einem Infekt: zwei Eiweißshakes pro Tag trinken. Und einen Esslöffel Glutamin (Apotheke, nicht verwechseln mit Glutamat!) morgens und abends einnehmen.


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