12. Dezember 2007 08:07

Achtung 

Fettnäpfchen auf der Weihnachtsfeier

Zu viel Alkohol, exzessives Flirten oder Klatschen - auf der Firmenfeier kann viel schief gehen. Wie Sie diese Fallen umgehen.

Fettnäpfchen auf der Weihnachtsfeier

Endlich feiern, und zwar mit der Kollegenschaft. Ausgelassene Stimmung und reichlich Drinks werden bei Weihnachtsfeiern geboten. Und die Kollegen zeigen sich nicht dienstlich, sondern von ihrer privaten Seite. Genau darin bestehen die vielen Fallen, die kaum bei einem anderen gesellschaftlichen Ereignis so häufig auf Gäste lauern wie bei Betriebsfeiern. Wie diese aussehen? Vom falschen Outfit über zu viel Alkoholkonsum bis hin zu unangemessenen Witzen oder dem Anbandeln mit der Kollegin reichen die Fallen, in die müde Mitarbeiter tappen.

Liebesfalle
Besonders Flirts geraten schnell außer Kontrolle, und so ist schon manche Weihnachtsfeier zu einem erotischen Infight geworden. In einer aktuellen britischen Studie haben 41 Prozent der befragten Angestellten zugegeben, auf der Weihnachtsfeier hemmungslos zu flirten. 23 Prozent gaben an, mit ihrem Kollegen geknutscht zu haben und immerhin 13 Prozent hatten auch gleich Sex im Büro. Prominentes Beispiel für innerbetriebliches Näherkommen beim Adventsfest sind Franz Beckenbauer und seine jetzige dritte Frau Heidi Burmester. Diese war Sekretärin beim FC Bayern München, als sie und der „Kaiser“ sich bei der Weihnachtsfeier 1999 näher gekommen sind. Heute haben sie zwei Kinder miteinander, das erste kam im August des Jahres nach der Feier zur Welt. Ein Schelm, wer sich da was denkt.

Damit Ihnen die Weihnachtsfeier in bester Erinnerung bleibt, der kleine Party-Knigge:

Vorsicht gemeiner Klatsch
Über Kollegen zu tratschen und interne Geheimnisse auszuplaudern, ist schon ein schwerer Fauxpas. Aber lautstark über die unsägliche Weihnachtsansprache des Chefs herzuziehen, kann Sie durchaus den Job kosten.

Talk-Themen
Auch Arbeitsgespräche sind an so einem Abend übrigens Tabu. Unverfängliche Gesprächsthemen sind dagegen Freizeitinteressen oder Reiseanekdoten. Allerdings sollten Sie dabei nicht allzu viel von Ihrem Privatleben preisgeben. Intime Themen wie Geld, Krankheiten oder Beziehungsprobleme gehören hier nicht hin!

Bruderschaft trinken
Wenn der Chef nach dem fünften Cocktail abstürzt und plötzlich „Du“ sagt, zählt das nur, wenn er sich am nächsten Tag auch noch daran erinnern mag und es beibehält. Ansonsten sagt man besser wieder „Sie“ zu ihm.

Kollegen anbaggern
Nähert sich ein Kollege – schon recht angetrunken – um aus einer früheren Flirterei zwischen Schreibtisch und Kopierer an diesem Abend eine handfeste Sache zu machen, weisen Sie ihn zurück. Besteht wirkliches Interesse kann man das Kennenlernen auf einen anderen Tag verlegen.

Trink-Falle
Zu viel trinken ist definitiv nicht in Ordnung. Und zieht meist in der Folge einen der anderen möglichen Fauxpas hinterher. Außerdem: einen Ruf als handfester Säufer, der jeden unter den Tisch trinkt, verschafft keinen Respekt.

Spaßverderber
Aber auch das andere Extrem, empfiehlt Sie nicht gerade für die nächste Beförderung. Kollegen, die schweigend und gelangweilt in einer Ecke kauern, demonstrativ auf die Uhr schauen oder über Location und Essen jammern, mag garantiert keiner.


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