16. Juli 2008 08:26

Phobie 

Wenn Fliegen Angst macht

Ein Drittel aller Passagiere im Flieger leidet unter Flugangst. Doch Panikattacken und Schweißausbrüche über den Wolken müssen nicht sein.

Wenn Fliegen Angst macht
© Getty Images

Endlich Urlaub auf den Balearen. Wäre da nicht die Reise hoch oben jenseits der Wolken. Ein Drittel aller Flugpassagiere leidet unter Panikattacken: Herzrasen, Schweißausbruch und Hyperventilation sind dann die unangenehmen Reisebegleiter. Die Erkenntnis, dass Fliegen statistisch gesehen, die sicherste Methode des Reisens ist, hilft nicht viel gegen die irrationale Angst.

Seminare
Dabei gibt es heute tatsächlich effektive Hilfe. Fast alle großen Airlines bieten Seminare für entspannteres Fliegen an. Mit einer Erfolgsrate von fast 100 Prozent.

Biofeedback
Auch mit Verhaltenstherapie oder Biofeedback lässt sich die Angst wegtrainieren. „Man übt in der Vorstellung und lernt ein neues Reaktionsmuster“, erklärt Psychotherapeutin Brigitte Hueber. Angeschlossen an das Biofeedback-Gerät üben Flugängstliche, ihre Panik in den Griff zu bekommen. Sie können diese Reaktionen im Flugzeug abrufen. Dafür sind fünf bis zehn Biofeedback-Sitzungen nötig. www.brihu.at, Tel.06991/1323077.

Homöopathie
Schon am Flughafen einen über den Durst zu trinken, ist nicht empfehlenswert. Alkohol kann die Panik verstärken. Mit homöopathischen Mitteln, wie Relax (rezeptfrei erhältlich als Tabletten oder Tropfen) können die unangenehmen körperlichen Symptome aber ausgebremst werden.


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