07. Juli 2010 11:57

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Erste Hilfe nach dem Wespenstich

Tipps für den Ernstfall: Das hilft rasch gegen schmerzende Insektenstiche.

Erste Hilfe nach dem Wespenstich
© sxc

Wespen, Bienen und Gelsen haben wieder Hochsaison. Stiche von Gelsen und Mücken sind einfach nur lästig, Bienen- und Wespenstiche hingegen sind nicht nur schmerzhaft, sondern können sogar tödlich sein, wenn der Gestochene auf Insektenstiche allergisch reagiert.

Erste Hilfe nach dem Stich

1. Kühlen
Erste Maßnahme gegen Schmerzen ist kühlen. Geben Sie Eiswürfel oder ein kaltes Tuch auf die Stichstelle. Bleibt der Stachel stecken, sollte man ihn mit einer Pinzette entfernen.

2. Spucke
Speichel neutralisiert das Gift von Bremsen, Wespen, Hornissen und Hummeln. Geben Sie etwas Spucke auf die Stichstelle. Auch Zwiebel- oder Zitronenscheiben auflegen hilft.

3. Markierung
Ziehen Sie um die Einstichstelle mit Kugelschreiber einen Kreis. So erkennen Sie, ob sich die Quaddel vergrößert. Ist das der Fall, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Kommt es zu Schwindel, Übelkeit und Herzrasen, sollte unbedingt ein Notarzt gerufen werden. Denn dann handelt es sich um eine Insektengift-Allergie, der Betroffene benötigt umgehend medizinische Versorgung.

Test verschafft Klarheit
Viele Menschen wissen nicht, dass Sie auf Insektengift allergisch reagieren. Ein Test beim Arzt kann Klarheit verschaffen. Betroffene besitzen ein Notfall-Set und können im Ernstfall rasch reagieren.


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