22. Oktober 2008 12:12

Länger schlafen! 

Seit Sonntag ist wieder Winterzeit

In der Nacht auf Sonntag wurde wieder an der Uhr gedreht: Schlafmützen können sich freuen, denn das bedeutet eine Stunde länger schlafen!

Seit Sonntag ist wieder Winterzeit
© sxc
Seit Sonntag ist wieder Winterzeit
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Schlafmützen können sich freuen! Seit der Nacht gehen in ganz Europa die Uhren wieder anders. Die Sommerzeit begab sich auf Winterschlaf. Dabei wurden die Uhren um eine Stunde - von 3 Uhr auf 2 Uhr - zurückgestellt. Für den Biorhythmus ein Festtag, denn wir dürfen wieder eine Sunde länger schlafen!

Festtag für die innere Uhr
Denn die innere Uhr tickt anders als der Wecker. Diese kontrolliert den Schlaf-Wach-Rhythmus (auch Circadianer Rhythmus von lat. circa=ungefähr genannt), der statt 24 Stunden interessanterweise 25 Stunden umfasst. Dadurch ist die Umstellung auf die Winterzeit viel leichter als jene auf die Sommerzeit - ist doch dieser Tag der einzige im Jahr mit 25 Stunden, sozusagen ein "Festtag für die innere Uhr" des Menschen.

So profitieren sie optimal
Um das Zeitgeschenk optimal zu nützen, sollte man schon am Freitag oder Samstag eine Stunde später zu Bett gehen und länger schlafen. So überlisten Sie den eigenen Schlafrhythmus. Ansonsten würden Sie beispielsweise schon um sieben, statt um acht Uhr wach werden. Zwei Tage dauert es in der Regel dann, bis sich der Körper auf die neue Zeit umgestellt hat. Und: Am gesündesten sind sieben Stunden Schlaf. Kinder sollten mindestens 11 Stunden Schlaf bekommen!

So tickt die innere Uhr
Der natürliche Rhythmus kommt durch die Zeitumstellung durcheinander. Beim Einen mehr, beim Anderen weniger. Aber kaum jemand bleibt völlig unbeeinflusst. Häufig stärker betroffen sind ältere Menschen, Säuglinge und Kinder, deren Organismus sich mit der Anpassung an Zeitumstellungen schwerer tut. Auch Menschen, die unter organischen Erkrankungen leiden, haben unter der Zeitumstellung besonders zu leiden.

Unterschiedliche Symptome
Art und Schwere der Symptome sind individuell unterschiedlich. Die gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Zeitumstellung ähneln einem Mini-Jetlag. Bis sich die innere Uhr und der Tagesablauf wieder aufeinander eingestellt haben, können folgende Symptome auftreten: Schlafstörungen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Schwankungen der Herzfrequenz, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit, Appetitlosigkeit und Verdauungsprobleme.

Gesundheitliche Probleme
Der Umstellungsprozess dauert vier bis 14 Tage. Nicht jeder Mensch ist von derartigen gesundheitlichen Problemen betroffen. Auch ist die Schwere der Symptome individuell sehr unterschiedlich. Nach einer Anpassungsphase von vier bis 14 Tagen, in der sich die innere Uhr und der äußere Tagesablauf aufeinander einpendeln, verschwinden die Auswirkungen der Zeitumstellung wieder.

Foto: (c) sxc


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