10. Jänner 2007 11:30

Chips und Müsli 

Wo sich Arcylamid versteckt

Wir zeigen Ihnen, in welchen Lebensmittel krebsförderndes Acrylamid enthalten ist und wie Sie die Aufnahme möglichst gering halten.

Wo sich Arcylamid versteckt
© (c) buenos dias

Acrylamid ist zwar aus den Schlagzeilen verschwunden, an seiner gesundheitsschädigenden Wirkung hat sich jedoch nichts geändert. Wie viel Acrylamid Sie täglich aufnehmen, können Sie leicht selbst herausfinden. Folgende Produkte sollten auf keinen Fall täglich, am besten nur selten verzehrt werden.

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Entstehung von Acrylamid
Dieser Stoff entsteht beim Backen, Braten und Frittieren bei hohen Temperaturen. Während des Erhitzungsprozesses werden die in den Lebensmitteln enthaltenen Kohlenhydrate zu Zuckerbausteinen umgewandelt. Dabei entsteht der krebserregende Stoff Acrylamid.

Wie viel Acrylamid ist okay?
Laut der Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte das aufgenommene Acrylamid den Wert von einem Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht nicht überschreiten. Der Durchschnittswert für die tägliche Aufnahme an Acrylamid liegt in Europa bei 0,8 Mikrogramm je Kilogramm Körpergewicht. Wer diesen Wert überschreitet und sein persönliches Risiko aber gering halten möchte, sollte Produkte mit hohen Acrylamid-Gehalten nur selten verzehren.

Müsli und Cornflakes
Auch in den beliebten Cornflakes ist ein bestimmte Menge von diesem Risikostoff enthalten. Deshalb nicht Unmengen davon essen. Wenn Sie gerne Müsli zum Frühstück haben, dann verzichten Sie auf die gerösteten Knusper- und Crunch-Müsli-Mischungen. Dort häuft sich Acrylamid gerne an. Außerdem ist hier oft viel Zucker enthalten.

"Vergolden statt Verkohlen"
Wenn Sie selbst gerne kochen und backen, sollten Sie darauf achten, dass Bratkartoffel oder Toastbrot nur leicht gebräunt sind, nach dem Motto "Vergolden ist besser als Verkohlen". Je dunkler der Toast, desto mehr Acrylamid und desto größer das Krebsrisiko.

Alexandra Annerl

Weiter Infos unter:
Bundesinstitut für Risikobewertung
www.was-wir-essen.de


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