04. März 2009 04:52

Vorsicht! 

Wut kann Herzrhythmusstörungen auslösen

Starke Emotionen können das Herz eines Menschen aus dem Takt bringen. Untersuchung zeigt: Risiko bis zu zehnmal höher.

Wut kann Herzrhythmusstörungen auslösen
© sxc

Wut und andere starke Emotionen können das Herz eines Menschen aus dem Takt bringen. Dies zeigt eine kalifornische Studie an 62 Herzpatienten, denen ein Defibrillator implantiert wurde. Wenige Monate nach der Operation sollten sich die Probanden an eine besonders ärgerliche Situation aus ihrem Leben erinnern.

Zehnmal höheres Risiko
Bei jenen Teilnehmern, deren Herz auf diese Vorstellung empfindlich reagierte, traten im Lauf der folgenden drei Jahre wesentlich häufiger Rhythmusstörungen auf als bei den übrigen Personen. Bei manchen Patienten lag das Risiko sogar zehnmal höher als bei anderen.

Besonders gefährdet?
Ein solcher Test könne jene Menschen identifizieren, deren Herz durch Stress besonders stark gefährdet sei, schreiben die Mediziner der Universität Yale im "Journal of the American College of Cardiology". Zudem könnten Therapien, die Patienten im Umgang mit Wut und anderen Emotionen helfen, gegen Rhythmusstörungen und plötzlichen Herztod vorbeugen.


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