09. Oktober 2008 11:30

Sexuelle Störung 

Zu früh kommen liegt in den Genen

Wie der Vater, so der Sohn: Der frühzeitige Samenerguss ist nicht immer psychologisch bedingt, auch die Gene spielen eine Rolle.

Zu früh kommen liegt in den Genen
© sxc
Zu früh kommen liegt in den Genen
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Der frühzeitige Samenerguss ist die häufigste sexuelle Störung bei Männern. Nicht immer kann der Mann etwas dagegen machen. Wissenschaftler haben laut 20minuten.ch herausgefunden, dass nicht nur psychologische Faktoren dafür verantwortlich sind, manchmal hängt das auch von den Genen ab.

Die Untersuchung
Die Forscher nahmen 89 Niederländer, die unter primärer vorzeitiger Ejakulation leiden, genauer unter die Lupe, wie der britische Newsdienst BBC berichtet. Primäre vorzeitige Ejakulation bedeutet, dass die Männer schon seit ihrem ersten sexuellen Kontakt unter der Störung leiden. Die Männer der Kontrollgruppe mussten während eines Monats bei jedem Geschlechtsakt die Zeit bis zum Samenerguss messen.

Das Ergebnis
Bei Männern, die unter der vorzeitigen Ejakulation leiden, stellten die Forscher eine niedrige Aktivität des Botenstoffs Serotonin zwischen den Nervenenden in jener Hirnregion fest, die den Samenerguss steuert. Diese verminderte Aktivität des Hormons führt dazu, dass Signale zwischen den Nervenzellen auf andere Weise übertragen werden. Etwas Positives hat die Sache auch: Männer die unter vorzeitigem Samenerguss leiden, haben generell schnelle Reflexe. Sie sind somit bessere Tennisspieler oder Computer-Gamer.

Foto: (c) sxc


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