04. März 2008 16:47

Aufregung 

Angebot von Privatsender für Ingrid Thurnher

Ingrid Thurnher bleibt "ZiB"-Moderatorin im ORF, Spekulationen um möglichen Wechsel zu Privaten lösen sich in Luft auf.

Angebot von Privatsender für Ingrid Thurnher
© ORF

Die "Zeit im Bild"-Moderatorin Ingrid Thurnher bleibt dem ORF erhalten. Spekulationen, wonach die beim Publikum beliebte Nachrichten-Anchorwoman zu den Privatsendern ProSieben Austria und Puls 4 wechseln könnte, lösten sich am Dienstag in Luft auf. "Thurnher ist und wird ein ORF-Star bleiben", sagte ORF-Kommunikationschef Pius Strobl auf Anfrage der APA.

Gespräche bestätigt
Die Programmzeitschrift "tv-media" hatte zuvor von geheimen Gesprächen zwischen Thurnher und der ProSieben-Gruppe berichtet, die von ProSieben Austria- und Puls 4-Geschäftsführer Markus Breitenecker bestätigt wurden. Breitenecker versuchte die Lage freilich so darzustellen, dass es aufgrund des "öffentlich-rechtlichen Star-Images" von Thurnher nicht zu einer Einigung gekommen sei. Die ORF-Moderatorin sei demnach von sich aus auf den Privatsender zugekommen. "Wir bleiben dabei, dass wir keine bekannten ORF-Gesichter für unsere Nachrichtensendungen wollen", meinte Breitenecker.

Im ORF sah man dies hingegen anders. "Was sollte ein Fernsehstar wie Ingrid Thurnher bei einem Mini-Sender wie Puls 4 machen", sagte Kommunikationschef Strobl. Genährt wurden die Spekulationen auch durch den Umstand, dass im Rahmen der aktuellen ORF-Imagekampagne zwar die "ZiB"-Moderatorin Danielle Spera sowie "ZiB 2"-Moderator Armin Wolf auf Sujets zu sehen sind, nicht aber Thurnher, die die Spekulationen um einen Wechsel selbst nicht kommentieren wollte. Thurnher bleibe jedenfalls fix im ORF verankert, hieß es aus dem Sender. Sie moderiert Dienstagabend die "Zeit im Bild" und am kommenden Sonntag die ORF-Talksendung "Im Zentrum".

Aussprache mit Oberhauser
Nach einer Aussprache mit ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser entschloss sich Thurnher aber doch zu bleiben. Der Info-Chef will seiner Nachrichten-Frontfrau bei der demnächst überarbeiteten ZiB wieder mehr journalistischen Freiraum gewähren.




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