28. Jänner 2008 09:13

Puls 4-Start 

Boss Breitenecker: Hauptkonkurrent ist der ORF

Zum Start von Puls 4 verrät Senderchef Markus Breitenecker im Interview mit ÖSTERREICH die wirtschaftlichen Ziele seiner Gruppe.

Boss Breitenecker: Hauptkonkurrent ist der ORF
© SevenOne Media

ÖSTERREICH: Herr Breitenecker, heute startet Puls 4. Was bedeutet das für den österreichischen Privatfernsehmarkt?

Breitenecker: Es ist der Versuch, ein zweites privates österreichweites Vollprogramm zu etablieren. Und das erste, das sich auch wirtschaftlich rechnet. Das ist deshalb möglich, weil wir neue Produktionswege gehen und Teil der ProSiebenSat.1-Familie sind, aus der wir volle Unterstützung erhalten.

ÖSTERREICH: Worauf dürfen sich die Zuschauer freuen?

Breitenecker: Auf drei wesentliche Vorteile: Puls 4 bietet jeden Tag um 20.15 Uhr einen Top-Spielfilm. Wir sind die Einzigen in Österreich, die durchgehend von 18 bis 20.15 Eigenproduktionen für die jungen Seher ausstrahlen. Und wir bieten jede Woche ein Live-Event.

ÖSTERREICH: Der Angriff gilt in erster Linie dem ORF?

Breitenecker: Natürlich ist der ORF unser größter Konkurrent. Weil er zum einen der Marktführer ist und weil er als einziger Sender staatliche Beihilfen in der Höhe von 450 Millionen Euro bekommt, nämlich über die Gebühren.

ÖSTERREICH: Wie sehen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus?

Breitenecker: Wir sind bei Puls 4 zwischen 18 und 23 Uhr in den ersten zwei Monaten mit Werbung ausgebucht und wollen mit allen unseren Sendern als erster Privater in Österreich heuer die 100-Millionen-Euro-Hürde knacken.

Albert Sachs in ÖSTERREICH (28. Jänner 2008)




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