08. April 2008 09:48

Dancing Stars 

Das Voting lief unter notarieller Aufsicht

Manipulation bei der Abstimmung ist nicht möglich: Der Notar schaut immer zu.

Das Voting lief unter notarieller Aufsicht
© ORF

Kritiker sagen, die Abstimmung war unfair, denn für Dorian Steidl hätte länger – also auch öfter – abgestimmt werden können, da er im Finale zuerst tanzte. Doch die Telefon-Abstimmung war für alle Kandidaten gleich und auch schon vor der Show möglich. Sobald eine Sendung aus war, konnten die Fans schon für den Ausgang der nächsten Show stimmen. Ein Notar überwachte die Stimmabgabe, für die bis zu 1.000 Telefon- Leitungen eingesetzt wurden.

Steidl tanzte außerdem im Semifinale als letzter, hätte also selbst ein Handicap gegenüber seinen Mitstreiterinnen ausgefasst. Allerdings verzeichnete der ORF jeweils nach dem Tanz der einzelnen Kandidaten Abstimmungsspitzen für diese.

Netz kollabiert nicht
Die Kritik, zusammengebrochene Telefonleitungen hätten das Ergebnis verzerrt, widerlegen Techniker. Lediglich wenn zu viele Menschen gleichzeitig von einem Ort aus per Handy ihre Stimme abgeben, kann es zu kurzfristigen Problemen kommen, da diese Signale alle über dieselbe Antenne laufen. Schon mit 15 Anrufern kann eine solche Funkzeile überlastet sein.




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