18. Februar 2008 09:25

Programm-Loch 

Dem ORF gehen Serien aus

Wegen des Streiks der Drehbuchautoren fehlen dem ORF ab Mitte April neue Episoden erfolgreicher US-Serien.

Dem ORF gehen Serien aus
© ORF

„Wir gehen davon aus, dass jetzt rasch weitergedreht wird und wir im Herbst die aktuellen Staffeln von "Desperate Housewives", "Grey’s Anatomie" und "Private Practice" fortsetzen können“, verrät ORF-Serienchefin Andrea Bogad-Radatz im Gespräch mit ÖSTERREICH. Für den ORF könnte damit das Ende des Autorenstreiks gerade noch rechtzeitig gekommen sein. Denn: Bei den drei Spitzen-Serien wird es mit Nachschub aus Hollywood eng.

Von den drei Top-Serien, die der ORF am vergangenen Montag mit neuen Staffeln ins Programm rückte bzw. völlig neu startete ("Private Practice"), wurde wegen des Autorenstreiks in Hollywood bisher nur ein Teil der angekündigten Episoden produziert. Bei "Desperate Housewives" etwa nur neun von angekündigten 23 Folgen der vierten Staffel. Weil der ORF die Sommerpause vorzieht – ab Ende April statt wie im Vorjahr ab Ende Mai – kann er sich über das Serien-Loch hinwegretten.

Von "Private Practice", ein "Grey’s Anatomie"-Klon, wurden bisher gar nur neun Folgen fertiggestellt. Ab dem 21. April strahlt der ORF daher wieder "Men in Trees" aus. Die Comedyserie mit Anne Heche in der Hauptrolle wurde nach Folge acht abgesetzt. Die Fans dürfen sich nun noch auf 14 weitere Episoden freuen.

Albert Sachs in ÖSTERREICH (18. Februar 2008)




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