02. Oktober 2007 09:25

Briefbomben 

Die Geschichte des Franz Fuchs im TV

Zum 10. Jahrestag der Verhaftung von Franz Fuchs zeigt der ORF am Dienstag den Film "Franz Fuchs", eine Dokumentation und einen "Runden Tisch."

Die Geschichte des Franz Fuchs im TV
© ORF

"Da habt’s“, waren die Worte von Franz Fuchs, die er an jene zwei Gendarmen richtete, die ihn am 1. Oktober 1997 bei einer routinemäßigen Fahrzeugkontrolle aufhielten. Dann zündete Fuchs eine Rohrbombe, die ihm beide Unterarme wegriss. Damit war die Fahndung nach dem Urheber einer in Österreich bisher einmaligen Bomben-Attentats-Serie beendet.

Drei Themensendungen
Der ORF befasst sich am Dienstag in drei Sendungen mit dem Fall Fuchs. Den Anfang (20.15 Uhr, ORF 2) macht die Spiel-Doku "Franz Fuchs – Ein Patriot" der österreichischen Regisseurin Elisabeth Scharang. Karl Markovics ("Die Fälscher") spielt den Briefbombenleger. In diesem Dokudrama, das auf original Verhör-Protokollen basiert, konzentrierte sich Scharang auf die Person, "das geschlossene System Franz Fuchs“. Neben Szenen, die ihn bei der Vorbereitung und Durchführung der Attentate zeigen, untermauern Experten im Film die Einzeltäter-Theorie.

Im Anschluss (22.30 Uhr) zeigt die Doku "Der Fall Briefbomben – Die offenen Fragen" die Sicht der Opfer, Ermittler, Profiler und Politiker.

Den Abschluss (23.15 Uhr) bildet ein "Runder Tisch" mit Ingrid Thurnher, bei dem Briefbomben-Opfer Helmut Zilk, Regisseurin Scharang, Polizeipsychologe Thomas Müller und Schaupieler Karl Markovics diskutieren.

Alex Zawia in ÖSTERREICH (2. Oktober 2007)




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