22. November 2007 13:40

Auflagenkontrolle 

Einigung der Verlage zeichnet sich ab

Am Freitag tagt der Vorstand der Österreichischen Auflagen-Kontrolle (ÖAK), mit neuen Regel sollen die Dissidenten wieder ins Boot geholt werden.

Einigung der Verlage zeichnet sich ab

Eine neue gemeinsame Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) scheint zum Greifen nahe. Am morgigen Freitag findet in Wien eine ÖAK-Vorstandssitzung statt, bei der es laut VÖZ-Generalsekretär Walter Schaffelhofer zu einer Einigung der verschiedenen Printchefs kommen könnte. Seit einigen Monaten bastelt die Branche mit Hilfe eines Mediators unter dem Stichwort "Erneuerungskommission" an einer neuen ÖAK. Schaffelhofer hat die Funktion des Koordinators inne.

Ziel des Unterfangens ist die gemeinsame Ausweisung von Auflagenzahlen. Nach dem Start von ÖSTERREICH und den ersten erfolgreichen ÖAK-Zahlen für die neue Tageszeitung trat die Mediaprint ("Kronen Zeitung" und "Kurier") aus der ÖAK aus. Der "News"-Verlag hat seine Mitgliedschaft bereits vor Jahren aufgekündigt.

Zugeständnis an Mediaprint
Dem Vernehmen nach soll in der neuen ÖAK - als Zugeständnis an die Mediaprint - die verbreitete Auflage nicht mehr ausgewiesen werden. Das könnte dazu führen, dass "News"-Verlag und Mediaprint wieder in die ÖAK zurückkehren

"News"-Generalgeschäftsführer Oliver Voigt begrüßt dieses Vorhaben, wie er der APA sagte. Auch er hofft auf einen Konsens in Sachen ÖAK, sollte es am Freitag dazu kommen, "soll es an uns nicht scheitern". Erneut betonte Voigt indes, dass ein Beitritt seines Verlages zur ÖAK nicht um jeden Preis erfolgen soll.

Auch Schaffelhofer ist guter Dinge, dass man am Freitag zu einer Einigung kommen könnte: "Die Stimmung ist gut, der Prozess ist gut unterwegs. Das Ziel ist nach wie vor, dass alle gemeinsam unter einem Dach zusammen kommen."




Posten Sie Ihre Meinung Neu anmelden Login |