02. November 2007 12:55

TV-Gefahr 

Fernsehen erhöht bei Kindern den Blutdruck

Fernsehen treibt bei Kindern Blutdruck in die Höhe: Bis zu vier Stunden täglich vor dem TV-Gerät bedeutet 2,5-fach erhöhte Gefährdung.

Fernsehen erhöht bei Kindern den Blutdruck
© ORF

Ein hoher Fernsehkonsum steigert bei Kindern nicht nur die Neigung zu Übergewicht, sondern treibt unabhängig davon auch den Blutdruck in die Höhe. Eine kalifornische Studie zeigt, dass Kinder, die viel fernsehen, deutlich eher an Hypertonie leiden.

Rund 22 Millionen Kinder in der EU leiden an Übergewicht, jedes Jahr steigt die Zahl um weitere 400.000. In Österreich gilt ein Viertel der Kinder und Jugendlichen als zu dick oder gar adipös. Mit zunehmendem Gewicht steigt die Wahrscheinlichkeit für andere Faktoren, die das Herzkreislauf-System belasten, darunter Bluthochdruck.

Risiko für Fettleibigkeit
Mediziner der Universität von Kalifornien in San Diego zeigten nun, dass Fernsehkonsum unabhängig voneinander sowohl das Risiko für Fettleibigkeit als auch das für Bluthochdruck erhöht. Kinder, die täglich zwei bis vier Stunden fernsehen, haben demnach im Vergleich zu einem TV-Konsum unter zwei Stunden eine 2,5-fach erhöhte Gefährdung für Hypertonie. Wer täglich mehr als vier Stunden vor dem Fernsehgerät sitzt, hat sogar ein um den Faktor 3,3 erhöhtes Risiko, wie das "American Journal of Preventive Medicine" berichtet.

(Quelle: "American Journal of Preventive Medicine", Online-Vorabveröffentlichung)




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